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Vermessung des Biotops

Unsere Gruppe hat sich mit der Vermessung des Umfangs des Biotops beschäftigt.

So sind wir vorgegangen:

1.Wir haben 4 Maßbänder (in einem Rechteck) um das Biotop gelegt.

2.Mit einem anderen Maßband haben wir den Abstand von den Maßbändern zum Biotop gemessen (die Messwerte haben wir aufgeschrieben).

3.Als wir mit den Messungen fertig waren haben wir die Werte (im Maßstab 1:55) auf ein Din A3 Blatt eingetragen.

4. Nun mussten wir die vorhandenen Punkte nur noch verbinden und fertig war unsere Zeichnung des Umfangs vom Biotop

 

Hier ein kleiner Eindruck in unsere Arbeit:

IMG_6540

 

Unser Ergebnis: Umriss: 68,58m                       Flächeninhalt: 109,64m²

Teichputz März 2015

In kleiner Besetzung (der Rest ist im Frankreichaustausch unterwegs) wurden heute kräftig zugelangt:

TeichputzMärz15-1 Bäume zurückschneiden & Müll einsammeln

TeichputzMärz15 lange Äste, Pflöcke und Latten werden aus dem Teich gezogen

TeichputzMärz15-Bauhaus1 TeichputzMärz15-Bauhaus3 Einige hundert Bauhaus-Prospekte, die ein Verteiler anstatt sie auszuteilen im Schulteich entsorgt hat , werden aus dem Teich gefischt und füllen eine ganze Schubkarre.

Chemische Daten des Biotops-HSHNDN

Im Unterricht haben wir die folgenden Chemischen Daten des Wassers bei einer Wassertemperatur von 17 Grad Celsius, Lufttempemperatur von 24 Grad Celsius und einer Wolkenbedeckung von 7/8 unseres Biotops ermittelt.

Nitratgehalt: 10mg/l

Nitritgehalt: <0,02mg/l

Ammoniumgehalt: <0,04mg/l

Phosphatgehalt: 0,5mg/l

Sauerstoffgehalt: 8mg/l

pH-Wert: 6,5-7

BSB (Biologischer-Sauerstoff-Bedarf):

Messung der Gewässerprobe nach Anreicherung mit Sauerstoff: 9,8 mg/l

Messung nach 5 Tagen, in einem Luftverschlossenen Raum: 5,5 mg/l

BSB5: 4,3 mg/l

Dieser Wert ist ein sehr schlechter BSB5, das bedeutet, dass das Gewässer in einem kritisch belastetem Zustand ist.

HSHNDN-10Punkte Bewertung des Biotops

10-Punkte System Bewertung des Schul Biotops

 

Nutzung der Aue:Wie wird die Aue im überschabaren Umfeld des Gewässers überwiegend genutzt? -Kleinere Äcker, Weiden oder Gärten-Stellenweise Bebauung
Gewässerrandstreifen:Gibt es einen natur- belassenen Gewässerrandstreifen? – ca. 2-5 Meter
Uferbewuchs:In welchem Ausmaß ist eine standorttypische Ufervegetation vorhanden? -Krautflur aus Brennnesseln u.a. Nährstoffzeigern-Einzelbäume
Uferstruktur:Wie ist das Ufer beschaffen? -Ufer begradigt, aber nicht sichtbar befestigt. Mit einigen Einbuchtungen und Aufweitungen.
Gewässerquerschnitt:Wie stark ist das Biotop im Verhältnis zum Umland unnatürlich eingetieft?

 

mäßig tiefBreite: Tiefe-Verhältnis > 3:1
Tiefenvariation:Wie groß ist die Variation von tiefen und flacheren Gewässerbereichen? -mäßige Abwechslung von Tief- und Flachbereichen
Gewässersohle:Wie ist die Gewässersohle beschaffen? -Gewässersohle über größere Bereiche verschlammt und befestigt
Durchgängigkeit:Gibt es unnatürliche Hindernisse im Wasser, die Wanderung von Tieren im Gewässer behindern? -Verrohung > 5
Geruch:Mit Trinkwasserprobe verglichen? -unangenehmer, muffiger Geruch ; Schlammablagerungen können nach faulen Eiern (H²S) riechen
Farbe:Mit Trinkwasserprobe vor weißem Hintergrund verglichen -leicht getrübt

Fazit:

User Biotop braucht zwar ein paar Verbesserungen aber alles in allem es ist ein angemessener Wohnort für einige Tier und Pflanzen Arten

Ökologische Bewertung unseres Biotops

Wir hatten Fragen zur Ökologischen Bewertung unseres Schul-Biotops. In einer Skala von 1 bis 5 erreichte unser Schulteich den Durchschnitt 2,4, also ein relativ guter  Durchschnitt für einen angelegten Teich.

Gute Merkmale unseres Biotops:

-Unser Biotop hat einen Gewässerrandstreifen der für die Natur nicht belastend ist.             (ab der Uferkante 5-20 m breit)

-Der überwiegende Verlauf des Gewässers ist geschwungen und mäßig begradigt.

-In einem schmalen Ausmaß  ist eine Ufervegetation vorhanden.    (mit Weiden)

-Das Ufer ist begradigt, aber nicht sichbar befestigt. Mit einigen Einbuchtungen und Aufweitungen.

– Unser Biotop ist im Verhältnis zum Umland flach eingetieft. (Tiefe-Verhältnis> 5:1)

Schlechte Merkmale unseres Biotopes:

– Die Gewässersohle unseres Biotopes ist über große Strecken verschlammt.

HSHNDN-Vegetation um das Biotop

Schilfrohr: Kommt häufig bei stehenden und langsam fließenden Gewässern bis zu einem Meter Wassertiefe vor.

Spähtblühende Traubenkirsche: Die spähtblühende Traubenkirsche liebt feuchte Sand- und Lehmböden.

Seerose: Gehört zu den Wasserpflanzen- Pflanzen die ganz oder zum Teil unter Wasser leben.

Kalmus: Besiedelt Ufer, langsam fleißender oder stehender Gewässer.

Weide: Weiden werden häufig auch an Gewässern,  gepflanzt. Die Meisten Weiden eignen sich sehr gut dazu, weil sie auch in sehr feuchten Gewässern leben können.

 

 

HSHNDN-Reflexion

In der Reflexion werde ich beschreiben wie gut und korrekt die Messergebnisse unserer Gruppe sind.

Unsere Messmethode um den Umriss des Biotops zu ermitteln, war sehr genau und einfach, denn wir hatten einen Ausgangspunkt, das Maßband, das in der Mitte des Biotops verlief. Und das Metermaß mit der Spitze dort anzulegen und bis zum Rand zu messen in ziemlich einfach und man kann es gut ablesen. Die Umrisskarte haben wir noch genauer gemacht indem wir sie vor Ort gezeichnet haben und somit alle Ein- und Auskerbungen beachten konnten.

Mit den Tiefenmessungen sind wir auch zu “guten” Messergebnissen gekommen. Doch bei diesen Messungen gab es leider trotzdem Schwierigkeiten, womöglich auch Messfehler, zum Beispiel durch den Schilf, das unserem “Lot” den Weg zum Grund des Biotops versperrte.

Alles in Allem sind unsere Erbgebnisse so, wie wir uns sie vorgestellt hätten.

 

HSHNDN-Tiefenprofile

 

Um das Tiefenprofil zu messen, haben wir den Kompass auf 140° gerichtet und in der Verlängerung ein Metermaß über das Biotop gespannt.
Gemessen haben wir bei jedem Meter mit einem Metermaß, den wir an einen Stock befestigt haben. Wir konnten von dem Metermaß gut ablesen wie tief er bis zum Grund gesunken war.

Es gibt zu der Hauptlinie zwei zusätzliche Messungen, einmal zwei Meter rechts und einmal zwei Meter links von der Hauptlinie.

Bei der Umrisskarte mit sind nocheinmal alle Tiefnemessungen und die Linien der 3 oberen Tiefenprofile eingezeichnet.

HSHNDN-Umrisskarte

 

 

Material: 20Meter Metermaß, 5m Meterstab, Schnur

 

Für die Umrisskarte haben wir ein Maßband, an einem Baum befestigt und über das Biotop gespannt. Bei jedem Meter haben wir von dem Maßband, das durch das Biotop gespannt ist, (der Strich mit den “x” Markierungen) mit einem weiteren Meterstab bis zum Rand des Biotops gemessen. Dass wir die Punkte noch genauer Verbinden konnten haben wir die Karte vorort gezeichnet um alle Ein/Aus Kerbungen beachten zu können. Die Messungen haben wir dann im Maßstab 1:100 in die Karte übertragen.