Liberalismus – unser graphisches Modell

In dieser Graphik wird die LiberalismusTheorie zur Beschreibung von internationalen Beziehungen dargestellt. Die Graphik besteht aus insgesamt fünf Spalten. Jeweils die ganz Linke, Rechte und Mittlere stehen für einzelne Staaten. Dazwischen sind Flächen, auf denen Pfeile angebracht werden können.

Die linke und die mittlere Nation sollen in diesem Fall eine demokratische Staatsform besitzen. Die rechte Nation ist  eine nicht-demokratische Staatsform. Zwischen der mittleren (demokratischen) und der rechten (undemokratischen) Nation klafft eine größere Kluft, was durch den größeren Abstand dargestellt ist. Laut der vorgestellten Theorie kommt es zwischen demokratischen Staaten nie zum Kriegsfall, da der Verlust, selbst beim Sieg über den anderen Staat, in keinem Fall geringer ist als der Gewinn. Daher ist in der Graphik auch nur Krieg zwischen demokratischen und nicht-demokratischen Staaten dargestellt. Allerdings weißt die Liberalismus Theorie auch darauf hin, dass demokratische Nationen nicht unbedingt weniger Kriege führen.

Jede einzelne Nation ist zusätzlich in vier Flächen unterteilt, die durch gestrichelte Linien voneinander getrennt sind. Diese Flächen beinhalten Begriffe, die als Entscheidungsgrundlagen bei Verhandlungen verstanden werden können. Die jeweilige Größe der Fläche stellt auch die Bedeutung und den Einfluss des Begriffs dar, den dieser bei internationalen Beziehungen und Verhandlungen hat. So haben die vier Begriffe Politik, Ökonomie, Kultur und Werte eine unterschiedlich ausgeprägte Stellung in verschiedenen Staaten. Die Pfeile zwischen den Staaten sollen durch ihre dicke und Färbung die Stärke des Einflusses, welchen der Begriff, von dem der Pfeil ausgeht, auf einen anderen Begriff hat, darstellen.

Dadurch kann diese Graphik, je nach dem welche Staaten in dieser Graphik mit ihren Beziehungen dargestellt werden sollen, sehr unterschiedlich aussehen.