Der Zensus kommt!

Ab nächster Woche soll jeder zehnte Bürger Stichprobenartig einen Fragebogen erhalten. Die Befragung wird in ganz Europa durchgeführt. Man ist gesetzlich dazu verpflichtet diesen Fragebogen zu beantworten. Der Fragebogen beinhaltet Alter, Geschlecht, Schulbildung, Arbeitslosigkeit (Warum?), Religion und Herkunft. Die Zensuskommision will dadurch einen besseren Länderfinanzausgleich erwerben.

Die Zensuskommission ist der Meinung, der Fragebogen ist kein starker Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Bei manchem Menschen beginnt, wenn sie ihre Privatsphähre preisgeben müssen, sich der Selbstschutz einzuschalten.

Im ersten Moment fragt man sich auch warum die Regierung wissen muss, ob man in seiner Wohnung eine Toilette besitzt oder warum man nicht arbeiten geht. Diese Angaben sind für die Statistik eines europäischen Landes jedoch interessant, da die sanitären Versorgungen in verschiedenen Ländern unterschiedlich sind. Nicht jedes der befragten Länder hat den gleichen Lebensstandart wie Deutschland.

Das die Daten jedoch gestohlen oder missbraucht werden können und es niemanden zu interessieren hat wie viel Toiletten der Nachbar in seinem Haus besitzt ist die Auflehnung gegen den Zensus doch durchaus verständlich. Wie in letzter Zeit auch an Wikileaks zu sehen, war ist es durch aus  möglich Daten zu haken und somit zu missbrauchen.

Diese Möglichkeit hält die Zensuskommission für unwahrscheinlich. Die Fragen sind anonyme statistische Aussagen und es gibt keinen Grund Angst vor einem Datenmissbrauch zu haben.

Das Bedürfnis seine eigene Privatspähre zu schützen ist wohl auch jedem selber überlassen. Sich heutzutage über seine Rechte zu informieren, nehmen viele Menschen jedoch nicht wahr. So sind sie alleine teil eines Landes, indem sie ihre eigenen Rechte nicht kennen.

Author: susdummy

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