Klimaspiel – Nur ein Spiel?

Ein Spiel mit dem Klima, gibt es das?

Kann man mit dem Klima spielen?

Was ist Klima? Nach Wikipedia:

“Klima ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen.”    (Quelle: Wikipedia, Klima. 28. 09. 2010)

Nichts vom Mensch in dieser Definition, doch wie kann dann dieser mit dem Klima spielen?

In unserem Modell des Klimaproblems und der Ausarbeitung der Probleme die damit zusammenhängen, haben wir festgestellt: es ist machbar, man kann es bewältigen. Doch bei uns gib es eine “Modellwelt”, “Modellarbeitslose” oder gar “Modelltote”, in der Wirklichkeit geht es aber um echte Menschen, echte Arbeitsplätze, Grund und Boden und sehr viel Geld, die Zeit ist jedoch mehr als begrenzt.

Ist es möglich die ganze Welt an “einen Tisch” zu bringen und alle verschiedenen Interessen, Wünsche, Probleme und Sorgen zu bündeln, zu vereinen und zusammen einheitlich gegen die Klimakatastrophe vorzugehen?

Man muss verhandeln, kommunizieren, sprechen,aber auch zuhören.

Kleine, doch zum Teil am stärksten getroffene Länder kommen dabei vielleicht nicht zu Wort. Wenn doch muss zugehört werden.

Schaffen es die Menschen alleine? Braucht man eine externe Autorität, die dirigiert, warnt, hilft und sanktioniert?

Nicht nur wir stehen vor einem Meer von Fragen durch das wir aber irgendwie durch müssen, egal ob alle schwimmen können!

Die Wirtschaftswissenschaftler Elionor Ostrom und James Walker sind da anderer Meinung. “Face – to – face” – Kommunikation heißt das vielversprechende Zauberwort. Bei einer direkten Kommunikation soll sich kooperatives Verhalten gar zu 80 bis 90 Prozent durchsetzten. Aus positivem Verhalten wird meist positives erwidert. Bei gemeinschaftlichen Diskussionen hilft nur kooperatives Verhalten auf lange Zeit. Bei globalen Problemen muss man also globale Lösungen durch globale Zusammenarbeit finden.

Man muss sich klarmachen wer man ist, was man kann und was man muss! Die Kleineren, Ärmeren, also meist Entwicklungsländer können ja nicht so viel leisten wie die Industrieriesen. Nun muss also kooperiert werden.

Was habe ich davon viel Geld gegen den Klimawandel auszugeben?, mag sich der ein oder andere Amerikaner oder Westeuropäer fragen. Es geht um das Gesamtwohl, Menschenrechte, Menschenwürde, Mord! Wenn man nichts tut um den “Kleinen” zu helfen werden sie es nicht schaffen. Doch das kann und will sicher niemand verantworten.

Nun müssen also die Großen und Reichen wie Amerika, Europa, China, usw. Unmengen an Geld ausgeben aber sehen erst kein Resultat. Doch ich denke das ist gut so. Das Resultat wäre dann da wenn nichts getan würde, der Untergang der Menschheit, erst Inselstaaten, dann Küstenstaaten dann der Rest. Und das nur allein von den Auswirkungen des Steigens des Meeresspiegels, aber alle Netzwerke, organisierten Vorgängen. Den Menschen wird der Boden unter den Füßen weggerissen, die Grundlage des “menschlichen Reichtums”, die Erde verlässt den Mensch. Ohne Erde kein Mensch.

Geld muss für nicht greifbares, nichts direkt Eintretendes oder nichts absolut Bewiesenem ausgegeben werden, das fällt schwer, vor allem bei einer “Weltverschuldung”, doch der Mensch schuldet es der Welt und der Menschheit sie zu retten, nachdem er sie seit Anbeginn des menschlichen Daseins zerstört hat.

Sozial muss man denken. Für andere, die es nicht können, einstehen.

Die Welt muss miteinander reden. Auf einen Nenner kommen und schnell handeln. Es wäre traurig wenn die Menschheit beweist, dass sie ohne eine externe Autorität, die droht und drückt, nicht im Stande ist,auf einen Nenner zu kommen.

Hoffentlich verliert die Menschheit nicht beim “Klimaspiel”.

Author: susdummy

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