Klimaspiel

Wie wird im Jahr 2050 unsere Welt aussehen?

Verschiedenste Filme thematisierten schon das auf uns zukommende Klimaproblem.Verschiedenste Lösungsansätze und Theorien sind bekannt und fallen oft auch sofort wieder unter den Tisch.
Hobbes’ Ansatz,man bräuchte eine Art Leviathan,um all die Staaten unter einen Hut zu bekommen,ist kaum realisierbar.
Wer würde es denn wagen,die USA oder China zu maßregeln?
Ein anderes Beispiel wäre das Modell Ostrom,bei dem davon ausgegangen wird,dass durch persönliche “face-to-face” Gespräche Vertrauen und somit auch eine gute Verhandlungsbasis entsteht.Alle Teilnehmer zeigen sich kooperativ,da Menschen dazu neigen,auf positives Verhalten positiv und auf negatives,negativ zu reagieren.
Aber haben wir die Zeit,um eine solche solide Vertrauensbasis zu schaffen?
Das Klimaproblem geht an niemandem vorbei,daran zu glauben,dass der Klimawandel nicht anthropogen verursacht wurde,wäre naiv.
Aber wie hilft man Entwicklungsländern wie zum Beispiel Nigeria?Greift man ein und lebt mit den fast unvermeidlichen kollateral Schäden?Oder ist es uns in Deutschland,einer der führenden Industrienationen,egal,
was mit den anderen passiert,solange wir unseren gewohnten Lebensstandart weiter halten können?
Man vergisst oder verdrängt schnell,dass die jetzigen Entscheidungen maßgeblich sind für unsere Kinder und Enkelkinder, aber können fast 9 Milliarden Menschen sich zusammenreißen und klimaschonender leben?
Egal wie man es dreht,eine längst fällige Entscheidung muss getroffen werden,um unseren blauen Planeten zu retten,denn sonst wird er wahrscheinlich zukünftig noch viel blauer sein…

Klimaspiele

Wir spielen momentan im Unterricht Situationen aus der Klimakonferenz in Kopenhagen (und Folgekonferenzen) durch, identifizieren die strukturellen Probleme, die zum Scheitern und Gelingen derartiger Konferenz beitragen und versuchen (wenigstens in der Simulation) Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren.

Aus diesem Grund sind in der nächsten Zeit hier Artikel zu finden, die nicht immer einen direkten Realitätsbezug aufweisen. Alle Autor/innen wurden gebeten, ihre Artikel mit dem tag klimaspiel zu versehen.

Basis für unsere Arbeiten ist ein Moodlekursraum, der demnächst hier eingesehen und herunter geladen werden kann.

20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Wiedervereinigung?

Nachdem in den Medien das Thema des Mauerfalls und der damit verbundenen scheinbaren Wiedervereinigung durch das Jubiläum des Ereignisses wieder so aktuell geworden ist, sollte man, anstatt sich von den Lobesreden über das Erungene zu sehr “einlullen” und befriedigen lassen, sich vergewissern in wie weit die beiden, ehemals getrennten Republiken, abgesehen von der geographischen Trennung, wieder verbunden haben.

Auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist es utopisch behaupten zu wollen es wären keine offensichtlichen Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern erkennbar.

Die folgenden Links geben einen Einblick über die immer noch existierenden Missstände, die durch die Segregation der beiden Staatsteile entstanden, von den wirtschaftlichen Ungleichheiten, über die Lebenserwartungen und Gesundheit bis hin zu den verqueren Ansichten gegeneinander.

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Norbert Schneider von “Die Linke” über den Aufbau Ost
http://www.norbertschneider.de/politik/positionen/gleiche_lebensbedingungen_ost_west/

Reiner Geißler für die Bundeszentrale für politische Bildung über Materielle Lebensbedingungen
http://www1.bpb.de/publikationen/W4LHHY,1,0,Materielle_Lebensbedingungen.html#art1

Die Frankfurter Allgemeine, über die Gesundheit in Ost und West
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E97F47AC313CC40A09BC0959B8ED68688~ATpl~Ecommon~Scontent.html

SaW Impressionen

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Unsere Karte in der Aula.

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Detailansicht – die Truppen von GB auf dem Seitenrand der Karte.

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Die UNO während SaW (Ausschnitt).

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Eröffnung am Freitag.

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Die Aula während der “Tagesschau”.

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Das frisch eingerichtete Pressezentrum im Musiksaal.

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Werbung für das DAS Expertenzentrum.

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Die Karte nach Beendigung von SaW in der Aula mit stationierten Truppen.

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Das Grundnahrungsmittel der SaW Gruppe.

Piratentaten

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Das Neigungsfach Gemeinschaftskunde hat sich in mehreren Beiträgen des Themas Piraterie vor Somalia bzw. Mission Atalanta angenommen und einiges an Informationen zusammen getragen. Diese Informationen können dazu beitragen, die Frage nach der Nachhaltigkeit einer Lösung des Problems vor der Küste Somalias durchaus kritisch zu beleuchten. Denn:

Die Bundeswehr kann Sicherheit herstellen, aber keine Probleme lösen.

… wie unser Jugendoffizier – durchaus in sich widersprüchlich – zusammen fasste.

Dieser Beitrag klebt nur die nächsten Tage an oberster Position und wird dann in die bei Blogs nun einmal übliche Reihenfolge einsortiert. Zu Lesen sind die Beiträge also in der “falschen Richtung” – der Erste ist demnach auf dieser Seite ganz Unten zu finden.

Damit die Verwirrung aber nicht gar so groß wird – hier noch eine Liste in der “richtigen” Reihenfolge:

0 Piratentaten (dieser Beitrag)

1 Geschichte der Piraterie

2 Geschichte Somalias

3 Machtverhältnisse in Somalia

4 Piraterie vor Somalia

5 Internationale Organisationen und ihre Interessen in Somalia

7 Die USA und Somalia

8 Afrika in Somalia

Einen aktuellen Überblicksartikel zu Somalia liefert Telepolis.

Schule als Welt

Das Projekt “Schule als Welt”  (SaW) wird am Ende des nächsten Schuljahres wieder auf dem Höhnisch durchgeführt. Wer auf der Suche nach aktuellen Informationen rund um SaW ist, wird auf der Webseite des Projektes fündig:

http://www.schulealswelt.de/

Dort ist für einen ersten Eindruck ein Besuch des Kursraumes Informationen zu SaW zu empfehlen, der auch für Gäste geöffnet ist. Die zweite Auflage des Projektes unterscheidet sich von der ersten Version vor allem dadurch, dass SaW nun komplett eigenständig sein wird: Auch die Simulation der Internationalen Beziehungen sowie der Ökonomie wird von der Projektgruppe selbst entwickelt.

Die Projektgruppe tagt auch während der Sommerferien und freut sich über weitere Mitstreiter/innen. Interessierte sollten sich auf schulealswelt.de registrieren und do.weller // kvfg.net eine E-Mail schicken, dass sie in den Kursraum für die Planungen zu SaW am KvFG aufgenommen werden wollen. Selbstverständlich kann man / frau auch einfach zu einem der Treffen der Arbeitsgruppe erscheinen.

Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 29. Juli um 18:00 Uhr auf der Terrasse der Bibliothek am KvFG statt. Essen und Trinken sollte selbst mitgebracht werden – es kann sein, dass der Abend etwas länger dauert 😉