OT: Themewechsel

Das Theme Atahualpa ging mir schon seit längerer Zeit kräftig auf die Nerven, weil es einfach zu viel Pflege brauchte und dauernd frische Versionen ohne erkennbaren Nutzen installiert haben wollte. So nutzte ich das heutige Update unseres Blogs auf die neueste WP Version dazu, dieses Ding restlos zu entsorgen. Bis ich was hübscheres gefunden habe, bleibt ein leicht angepasstes Standardtheme von WordPress hier kleben. Ästheten mögen mir dies verzeihen – oder sich daran gewöhnen.

Im Folgenden ein paar Angaben und auch Tests zu den Anpassungen in diesem Theme: Continue reading “OT: Themewechsel”

“Building a wall to keep the Americans out”

In den letzten Monaten tauchten in den amerikanischen Medien immer wieder Berichte von Einwandererwellen zwischen Mexiko und den USA auf, doch dieses mal sind die Rollen vertauscht.

Es ist schon ein wenig ironisch wenn man sich die momentane Situation der U.S. Bürger ohne Sozialversicherung ansieht, welche in Hoffnung auf gesundheitliche Versorgung und Medikamente nach Mexiko auswandern, haben sich doch die USA immer lautstark über  Einwandererwellen aus ihrem südlichen Nachbarland beschwert.

So berichtet eine U.S. Bürgerin in der USA Today:

It was one of the primary reasons I moved here, I couldn’t afford health care in the United States. … To me, this is the best system that there is.

Wer sich den gesamten Artikel der USA Today vom  anschauen will: http://www.usatoday.com/news/world/2009-08-31-mexico-health-care_N.htm

Hier noch ein satirischer Beitrag von Jon Stewart’s Dailyshow  http://www.longislandwins.com/blog/in_the_news/daily_show_americans_migrating.php

Sommer

Nicht Dr., Ron  oder Frau Sommer, sondern einfach nur Sommer.

Natürlich eine Jahreszeit, von Vivaldi in g-Moll vertont, die wärmste in der gemäßigten und arktischen Klimazone, wie allgemein bekannt. Jedes Jahr findet er sich aufs neue zuerst heiß ersehnt und später zu heiß ein. Wobei genau genommen nicht jedes Jahr in einem Jahr ohne Sommer bleibt dieser wie auch sonst dort wo er herkommt, wo auch immer das ist. 1529, 1588, 1601, 1618, 1628, 1675 und 1813 sind alles sogenannte Jahre ohne Sommer, ungewöhnlich kalte Jahre die auf schwefelreiche oder besonders heftige und aschereiche vulkanische Eruptionen zurückgeführt werden. Als Pendant dazu der Jahrhundertsommer, gekennzeichnet durch eine starke Sommeranomalie. Einen solchen durften wir alle im Jahre 2003 miterleben, dieser hält nicht nur alle Hitzerekorde seit der Wetteraufzeichnung 1755, sondern dauerte auch noch wesentlich länger. (Jaja sonnenbaden an meinem Geburtstag, und da sagt noch mal jemand: „Früher war alles besser“).

Gerade von extremen ist der Sommer gespickt und von Pausen. Man bedenke das alljährliche Sommerloch immer passend zu den Sommerferien. Noch ein extrem, der Sommerurlaub mit den Eltern, natürlich heiß ersehnt jedoch zuletzt heist es: “nix wie hoim”.

Immer wieder in schillernden Tönen besungen ist es der Sommer der den deutschen zu kulinarischen Höhenflügen beschwingt: Steak in Biermarinade oder eher Grillanzündersteak mit Bier. Den Variationen sind keine Grenzen gesetzt. So werden spätesten im Sommer die letzten Ziele von Silvester, weniger Alkohol, abnehmen, weniger Fleisch, was für die Bewegung tun (bei der Hitze?), mit dem Rauchen aufhören usw. gebrochen.

Man soll ja aber nichts schlecht reden und den Sommer schlecht reden ist schon gar nicht möglich. Zumal er doch Möglichkeiten zuhauf bietet nach denen sich Einjeder sehnt.

Zufälligerweise endet im Sommer auch das Schuljahr und mit diesem die gymnasiale Schullaufbahn des Gemeinschaftskundekurses unter der fachmännischen Betreuung des self-made Diplom Informatikers  D. Weller.