Braucht es Belohnung, um Gutes zu tun?

Das letzte Mal gab es keine, am Anfang diesen Schuljahres sollten sie wieder her: LOLLIS als Belohnung. Die E-Teamler hatten beschlossen, ihre Mitschüler für den Kauf von Heften und College-Blöcken aus Recyclingpapier mit Lollis zu belohnen. Tatsächlich war in den ersten Schultagen der Verkaufsstand in der Aula von Schülerinnen und Schülern umlagert und immerhin zwei große, zuvor schwere Kartons waren nach dem Verkauf leer. Super: Wäre all das Papier konventionell hergestellt worden, wäre deutlich mehr Energie verbraucht worden und wären mehr Chemikalien zum Einsatz gekommen, mehr Bäume wären für die Papierherstellung geschlagen worden. Gute Sache also.

Allerdings waren die Verkaufszahlen nur wenig höher als beim Verkauf am letzten Schuljahresanfang, bei dem es keine Lolli-Belohnung gab. Die meisten haben den Verkauf wohl genutzt, weil es praktisch an der Schule war, oder weil sie von der Sache überzeugt waren. Lollis als Anreiz braucht es so gesehen nicht. Andererseits: Auch den verkaufenden E-Teamlern haben die Lollis geschmeckt und irgendwie macht es mit Belohnung manchmal einfach mehr Spaß (auch wenn man sie natürlich nicht unbedingt braucht…).

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