Styroporbeuten

Nachdem nun das Projekt „Bienen im Winter“ vorgestellt wurde, möchte ich mit diesem und dem nächsten Blogeintrag einen Einblick in die Projektvorbereitungen und einen kleinen Nachtrag zur Futterverbrauchsmessung geben. Die wohl aufwändigsten und zugleich kostenintensivsten Arbeiten bestehen in dem Bau der Styroporbeuten und der Microcontroller zur Temperaturmessung.

Die Styroporbeuten wurden aus Kostengründen selbst gebaut, so dass Kosten und Nutzen noch in einem vertretbaren Verhältnis liegen. Zum Bau der Beuten wurden knapp 5 Quadratmeter 50 Millimeter dicke Styroporplatten zunächst mit einer Säge in die richtige Größe zerschnitten und dann mit Montageschaum zusammen geklebt. Montageschaum klebt zum einen hervorragend und zum anderen hat er auch ähnlich gute Dämmeigenschaften wie Styropor. Die herausgequollenen Reste wurden nach dem Erhärten entfernt. Die Klebestellen sollen noch sowohl von innen als auch von außen mit Panzerklebeband verklebt werden, so dass die Bienen nicht anfangen daran herum zu nagen und dass das Eindringen von Wasser in die Beuten zuverlässig verhindert wird. Die Stabilitätsverbesserung stellt nur einen positiven Nebeneffekt da. Insgesamt wurden 3 Beuten gebaut, jede besteht aus einem unteren Kasten mit Boden und Flugloch, einem oberen Kasten (ohne Boden) und einem Deckel.

Bei diesem unteren Kasten kann man noch die Klebestellen im unteren Bildbereich direkt an der Pfeilspitze erkennen. Das Panzerklebeband fehlt hier noch. Die Stellen, an denen die Rähmchen aufsetzen, wurden übrigens mit einer Bosch PMF 180 E ausgeschnitten.

Bei diesem oberen Kasten sind die Klebestellen schon mit Klebeband geschützt.

Hier steht der obere Kasten auf dem unteren Kasten. Das Kästchen, in dem sich der Mikrocontroller befindet, soll an der Stelle einer herausgenommenen Randwabe untergebracht werden.

Hier befinden sich alle drei Komponenten, die zwei Kästen und der Deckel, aufeinander. Gut kann man auch das Flugloch erkennen. Dieses wird noch mit Schaumstoff je nach Bedürfnis verkleinert. Die Abflugstelle, also das Abflugbrett wurde mit Absicht so kurz gehalten, dass zum Beispiel Vögel darauf nicht landen und das Volk stören können. Zu erwähnen ist, dass sich der Bau der Beuten schwieriger und zeitintensiver gestaltete als zuvor angenommen.

In einem nächsten Blogeintrag  gibt es dann genauere Infos zu den Mikrocontrollern und den Nachtrag zur Futterverbrauchsmessung.

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