Drohnenschlacht

Gestern haben wir beobachtet, wie die Arbeiterinnen Drohnen aus dem Volk geschmissen und umgebracht haben. Eine Arbeiterin hat z.B einer Drohne den Kopf abgerissen. Eine andere Arbeiterin hat eine Drohne gestochen.

Unsere vier Ableger vom April entwickeln sich gut. Der kleine Ableger vom Mai war zu schwach und wurde ausgeräubert: Verlassene Brut und eine Wespe, die sich von einer frisch geschlüpften Biene etwas abschnitt und zu ihren Larven mitnahm.

  

Wespe zerlegt frisch geschlüpfte Biene in ausgeräubertem und verlassenen Ableger.

In unseren Völkern haben wir geschaut, ob Honig in den unteren Zargen eingelagert ist, aber wir haben nur Waben mit Brut und Pollen gefunden. Die Honigräume waren eigentlich auch nur bei Waldmeister einigermaßen gefüllt. Dennoch haben wir Bienenfluchten eingebaut, damit wir es am Montag beim Honigernten einfacher haben.

Der Kindergarten war da!

Heute haben wir nicht nur an den Bienen gearbeitet sondern eine Kindergartengruppe aus der Steinlachburg hatte uns besucht. Wir haben ihnen die wichtigsten Sachen über unsere Bienen erzählt, zum Beispiel, dass Drohnen nicht stechen können, dass in Waben unterschiedliche Sachen, also Futter, Brut und so weiter eingelagert sind und vieles mehr. Natürlich haben wir die Kindergartenkinder auch die wohl schönste Imkerbeschäftigung, nämlich Honig schlecken machen lassen. Einige Todesmutige konnten sich sogar überwinden, Drohnen in die Hand zu nehmen (eigentlich waren fast alle so mutig).

Unsere Bienen bereiten sich jetzt langsam aber sicher auf den nächsten Winter vor. Die Drohnenschlacht hat begonnen! Das heißt, die weiblichen Arbeitsbienen fangen an, die männlichen Drohnen aus dem Volk zu befördern, weil die Drohnen im Moment nur Futter verbrauchen, während sie im Frühsommer dazu dienten, die heranwachsenden Königinnen zu befruchten. Folglich gelang es uns auch relativ leicht einige Drohnen für die Kindergartenkinder einzufangen.

Unser „Killervolk Waldmeister“ konnte sich heute noch einigermaßen zusammenreißen und hat kein Kind gestochen.

       oben: Tobias & Tobias am Schaukasten    Mutige Mädchen!

 

Zuckerwasser für die Ableger

In der Bienen-AG haben wir den Ablegern für den Winter Zuckerwasser gegeben. Dazu hat Samuel 6 Kilogramm Zucker gekauft, den wir anschließend in der AG in Futterbehälter füllten und mit Wasser vermischten. Dieses Gemisch gaben wir schließlich den Bienen. Die Bienen werden das Zuckerwasser in die Waben einlagern, das ist so zusagen ein Honigersatz für sie.

Die Wirtschaftsvölker bauen die Drohnenrahmen nur noch teilweise aus: Der Schwarmtrieb scheint vorbei zu sein. Ein bißchen Honig wird eingetragen.

Felix hat dafür gesorgt, dass die Wiese wieder schön gemäht ist und die Bienen wieder freie Flugbahn haben.

  

Die neuen Völker entwickeln sich

Vergangenen Dienstag haben wir freundlich-aktive Bienen vorgefunden, viel Flugbewegung. Schön war insbesondere zu beobachten, wie die neuen Ableger, obwohl sie  noch klein sind, sich doch schön entwickeln und schöne Brutnester aufweisen (siehe die Brutwabe links).

Honigernte & Schleudern

Am 11. Juni haben wir noch ein wenig Honig geerntet und am 13. Juni geschleudert.

  Eine Wabe mit reifem Honig (Wir haben mit dem Refraktometer nachgemessen, dass er die richtige Feuchtigkeit hat). Der Honig duftete wieder wunderbar, auch wenn es leider nicht allzu viel war (obwohl wir ja extra in den Raps gewandert sind).

  

Beim Honigschleudern traf sich die Bienen-AG des KvFG bei dem eher miserablem Wetter im Grünen Klassenzimmer. Als erstes wurde entdeckelt, als zweites geschleudert und als drittes aufgeräumt. Letzteres machte drei Personen besonders Spaß, da sie aus dem sorgfältig gepflegtem Schulrasen eine Art „SKIPISTE“ machten (viel Waschmittel, danach mit dem Wasserschlauch die Schleuder bis zum Rand füllen und dann überlaufen lassen!).