Behandlung bei Frost und Sonne

An einem frostigen, sonnigen Herbstmorgen wurden heute die Völker mit Oxalsäure gegen die Varroa-Parasiten behandelt. Vor wenigen Tagen hatte ein örtlicher Imker berichtet, dass er die Hälfte seiner Bienenstöcke von den Bienen verlassen vorgefunden hatte – von daher sind wir froh, dass noch in allen Zargen Bienen vorhanden waren. Leider aber nur zwei in erwarteter Größe, die anderen erscheinen erstaunlich klein. Hoffen wir, dass sie dennoch über den Winter kommen.

Kerzen & Karl von Frisch

Rähmchen richten, Kerzen gießen und den Karl von Frisch Vortrag vorbereiten – das waren unsere Beschäftigungen im Herbst. Mit wunderschönen Plakaten haben Teda und Linnja unseren Stand beim Vortrag des renomierten Bienenforschers Jürgen Tautz verschönert (siehe auch hier).

konzentriertes Kerzengießen

Manchmal geht es schief…

Letzte Arbeiten am Volk

Neugierig haben wir in einige Völker geschaut, die aufgrund des bisher milden Herbstes noch kräftig brüten und teilweise gar nicht so viel Winterfutter eingelagert haben – da müssen wir im frühen Frühjahr noch mal kontrollieren!

  Regenbogen über dem Bienenstand

Wintervorbereitung

Ein Volk hatte keinen Wintervorrat, deshalb haben wir neues Zuckerwasser reingemacht

Der Rasen vor den Stöcken wurde gemäht und die Wachsschmelzer abgebaut. Einer davon muss repariert werden. Wir hatten einige Probleme mit dem Garagentor:)

Wir machen die Bienen winterfertig

Heute haben wir die leeren Fläschchen der Ameisensäurebehandlung rausgemacht.

Der oberste Kasten wurde abgenommen.

Die eingetrockneten Zuckerreste vom Einfüttern haben wir einem starken Ableger gegeben.

Die Einfluglöcher wurden mit Fluglochverengungen aus Plastik und Holz versperrt.

Ansonsten haben wir die Kästen saubergekratzt und neu aufgestapelt.

Wir haben beobachtet, wie eine Arbeiterin eine Drohne angegriffen hat. Die Drohne konnte sich nicht mehr festhalten und ist ins Gras gefallen. Von da aus ist sie durchs Flugloch aber wieder in den Bienenstock gekrabbelt.

 

Honigernte und Schleudern

Heute haben wir Honig geerntet, damit in den Bienenkästen mit Honig nicht so viele Bienen waren haben wir in der Woche davor Bienenfluchten eingesetzt.

Beim Herausnehmen der Rähmchen haben wir bemerkt, dass, auf unerklärliche Weise, manche Rähmchen eingerissen waren.

An der Schule haben wir die Rähmchen dann entdeckelt.

Danach wurden die Rähmchen in die Honigschleuder eingelegt. Der Honig wurde dann in einen Eimer eingefüllt.

Dann haben wir den Honig gleich schon in Gläser eingefüllt. Wir haben leider nur, oder aufgrund des Wetters immerhin 4,5 Kartons mit Gläsern voll bekommen.

„Kleine Beute“

Es bleibt bei wenig Honig. Ein einziger Honigraum ist gefüllt, mehrere Honigräume enthalten ein wenig Honig. Dort haben wir Bienenfluchten eingesetzt.

Ein paar Spielnäpfchen waren vorhanden, aber keine Schwarmzellen und sehr wenig Drohnenbrut.

Einen Ableger mussten wir auflösen, da seit Wochen keine Brut und damit keine Königin in Sicht war.

Tapfere AGler mit kurzen Hosen wurden ins Knie gestochen, eine Bienen hat es sogar durch die lange Jeans hindurch versucht.

  Das neu gestrichene Bienen-Clubhaus im Vordergrund, Zargen mit Bienenflucht im Hintergrund.

Bienenhaus streichen & feiern

Am Samstag, 6. Juli haben wir unser Bienenhäusle renoviert: Die doch recht abgenutzte Nordseite wurde abgefegt, abgeschliffen und frisch im Bienenlook sonnengelb und schwarz gestrichen. Ging erstaunlich zügig. Sieht wieder frisch aus jetzt!

Danach haben wir uns die Feuerschale in die Nähe des Bienenhäusle geholt, Feuer gemacht, Stockbrot auf den extra geschnitzten Stöcken gebacken, Würstle gegrillt, Nudelsalat, koreanischen Nachtisch und Eis genossen.

  Bienen AGler beim Renovieren und Grillen.