Wandern & Co

Leider war das Wetter während der Wanderperiode kalt und/ oder nass – auch wenn der Raps wunderbar blüht, wurde alles wieder verbraucht. Anfangs waren die Drohnenrähmchen gut ausgebaut (Blaumeisen freuten sich) und mehrere Völker in Schwarmstimmung. Später war aufgrund des Wetters (?) keinerlei Aktivität im Drohnenrähmchen mehr.

  Warum hingen diese Bienen draußen? Weil der Deckel etwas kapputt war?

Alle Völker wieder beisamen

Beim Zurückholen der Bienen vom Raps, haben wir ein Volk dagelassen, da trotz später Stunde noch viele Bienen herum geflogen sind. Im Honigraum ist immer noch fast kein Honig da. Wir hatten zwei schwache Völker mit sehr wenig frischer Brut. Es gab mehrere Stiche.

Insgesammt scheint es kein gutes Jahr für Bienen zu sein.

Zwei Ableger entwickeln sich gut, während einer noch keine Königin hat.

Nun ging es doch in den Raps

Die Völker sind nach wie vor sehr unterschiedlich in der Entwicklung. Teilweise Schwarmstimmung. Haben Montag und Dienstag 2 Ableger gebildet.

Leider hat sich die Obstblüte kaum in den Honigvorräten bemerkbar gemacht. In den kalten Tagen wurde wohl viel wieder aufgebraucht.

Da wir kurzfristig doch die Möglichkeit bekamen unsere Bienen in den Raps zu stellen, haben wir die 6 stärksten Völker am Dienstag Abend an den Rand eines großen Rapsfeldes Richtung Nehren gestellt. Da der heutige 1. Mai ein warmer Sonnentag war (leider wird es bereits morgen wieder kälter), waren die Bienen fleißig am Sammeln.

Bienen im Rapsfeld

Da ging nicht viel…

In den kühlen letzten Tagen hat sich nicht viel getan. Bei der Durchschau am 16.4. waren nur wenige Drohnenrähmchen ausgebaut und die Völker nicht merklich größer geworden. Allerdings war ein Volk in Schwarmstimmung, ohne junge Brut. Einen Ableger mit zwei Waben haben wir gebildet.

Drohnenwabe

Fast reifer Zapfen, bei der Kippkontrolle vorne etwas aufgerissen. Dahinter noch eine Schwarmzelle, fast horizontal angelegt.

 

 

 

Wechselhafter Frühling

Am 3. April waren wir am Bienenstand: Vom Wind umgestürzter Wachsschmelzer und wenig los bei den Bienen.

Hier hängen die Waben nicht gleichmäßig. Die Bienen haben in die Lücken Wildbau gemacht.

Ungleichzeitigkeit

Wie unterschiedlich die Volksentwicklung am Ende dieses wechselhaften März doch ist: Ein Volk bestand nur noch aus zwei bis drei Handvoll Bienen mit winzigem Brutnest und wurde aufgelöst („Biene ärgere dich nicht“ gibt es nun nicht mehr). Drei andere Völker füllten bereits den größten Teil der beiden Zargen. Zwischen den Waben wurde Drohnenbrut gebaut, die ersten Spielnäpfchen deuten auf Enge. Die anderen Völker befinden sich irgendwo dazwischen. Die einzargigen Völker bekamen eine zweite Zarge. Die ersten Drohnenrahmen wurden eingehängt. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

Königin des aufgelösten Volkes

Spielnäpfchen und Drohnenbrut – früh im Jahr!

Mittelwände!

Leider konnten wir die Mittelwandpresse heute nicht nutzen. Dafür haben wir ALLE  (!) alten Rähmchen geputzt und mit gekauften Mittelwänden eingelötet. Diese kamen mit Bio-Siegel haben dafür aber ganz schön rauchig gerochen – kein Vergleich mit den selbst gegossenen Mittelwänden!

In allen Bienenvölkern ist Leben. „Biene ärgere Dich nicht“ ist leider sehr (!) schwach, obwohl das Volk noch Futter hat. Ehrenpreis und Weiden blühen. Aufgrund des kalten Windes fliegt selbst wenn die Sonne rauskommt kaum eine Biene.

Futterkontrolle bei Sonnenschein

Die selbst gegossenen Mittelwände wurden gestern in Rähmchen eingelötet. Die Formen waren nicht ganz perfekt, dafür hat sich das Wachs wunderbar angefühlt und gut gerochen.

Bei dem herrlichen Sonnenschein haben wir die Völker zunächst beobachtet: Alle Völker sind aktiv, manche erstaunlich vielzählig, andere eher klein. Bei der Futterkontrolle (Blick von oben auf Futterwaben) schienen alle noch gut versorgt. Mit dieser Methode kann man das zwar nicht so genau abschätzen. Aber: Wir hatten Lust in die Völker reinzuschauen, ohne sie unnötig zu stören.

Futterkontrolle im Februar bei Sonnenschein

Mittelwände gegossen

Mittelwände gießen aus eigenen Wachs ist recht aufwändig. Dafür ist es garantiert das eigene Wachs ohne Zusätze und duftet wunderbar! Am 16. Januar war der Probetermin, in großer Besetzung wollen wir am 13.2. nachlegen.