Nachruf

Nachruf
für unser Volk
Klappspaten

Diese Lücke wurde gerissen…

Deine Freundliche Art und deine
Kooperationsbereitschaft bleiben stets unvergessen.

Deine anonyme Auflösung ohne Trauerfeier
hattest du dir nicht verdient.

Leider war es uns nicht möglich dir zu helfen.

In stiller Trauer
Die Hinterbliebenen

Tolles Wetter

Nach dem tollen Wetter der letzten Tage (mit warmen Tagen von bis über 20°C),  ist jetzt bei allen Völkern wieder Flughochbetrieb.


Wir haben die ersten Drohnenrähmchen eingesetzt, z.T. aber in die untere Zarge, da es oben noch an Brutnestern fehlte.
Alle 7 Völker waren recht stark, nur in „Klappspaten“ konnten wir auch nach intensiver Suche keine Brut finden…

Frühlingsgefühle

Heute waren wir bei den Bienen und haben gesehen, dass alle Völker noch am Leben waren. Unser Volk „Staubsauger“ hatte mit Abstand den meisten Flugbetrieb. Das schwächste Volk war „Holzschutzgel“ – die untere Zarge war nicht mehr besetzt. Unser Killervolk „Klappspaten“ war wie immer gut bewohnt, hatte aber nur sehr wenig Flugbetrieb. Das liegt vielleicht daran, dass das Volk etwas kälter steht als die anderen Völker. Bienen fliegen erst ab ca. 12°C. Heute hatten wir ca.14°C.

Winterarbeiten

Nun haben wir mit den Winterarbeiten begonnen, das heißt, wir bereiten die Materialien für die nächste Saison vor. Dazu gehört vor allem das Reinigen der Rähmchen von altem Propolis sowie das Einlöten der neuen Mittelwände. Durch die Drähte der Rähmchen wird soviel Strom gejagt, dass sie warm werden. Die Mittelwände schmelzen an den Stellen, an denen sie auf dem Draht aufliegen und haften nach dem Abkühlen fest.
Außerdem haben wir den Sonnenwachsschmelzer neu abgedichtet, wobei leider die Acrylflasche platzte. (Masse statt Klasse 😉

Sebastian mit dem Stockmeißel beim Putzen.

Laura und Julia beim Einlöten.

Zweites Schleudern

Nachdem der Honigeintrag nun doch recht gut war haben wir heute zum zweiten Mal geerntet und geschleudert.
Nachdem die Ernte wegen eines Loches im Honigraum und der daraus folgenden Räuberstimmung recht chaotisch war, ging das Schleudern und sogar das Abfüllen relativ zügig, sodass wir schon um 17 Uhr fertig waren (schade, keine Pizza…). Da wir während der Sommerferien sowieso nur schlecht regelmäßig rühren können und der Honig durch den Waldhoniganteil lange flüssig bleibt, haben wir auch den heute frisch geernteten Honig sofort abgefüllt und werden ihn nun morgen beim Schulfest verkaufen.
So haben wir also heute die Hauptsaison beendet und werden uns ab jetzt wieder zunehmend mit den Wintervorberreitungen (Varoamilbenbehandlung, Einfüttern, Rähmchen auschmelzen, saubermachen …) beschäftigen.
Immerhin konnten wir rund 120 Gläser Honig abfüllen, was nicht wirklich viel, aber immerhin viel mehr als letztes Jahr sind.

Guter Honigeintrag

Nach dem mäßigen, verregneten Start dieses Jahr sah es heute, honigtechnisch gesehen schon ganz gut aus. Obwohl die Blütezeit der Obstbäume und des Rapses schon lange vorbei ist, schaffen es die Bienen dank des guten Wetters die restlichen Blütenpflanzen und den Waldhonig sehr gut auszunutzen. So haben wir vor allem bei Klappspaten viel frischen, noch unverdeckelten Honig endeckt.
Auch unsere Ableger Asterix und Obelix haben kräfig zugelegt, sodass wir bei beiden die leeren Futterbehältter entfernen und eine neue Zarge aufsetzen konnten.

Schleudern

Nachdem wir am Mittwoch den Honig geerntet hatten, konnten wir am Donnerstag Nachmittag endlich Schleudern. Nachdem wir unsere „Neuen“ (die jetzt auch schon fast ein Jahr dabei sind) eingewiesen hatten, begannen wir mit dem Schleudern. Vohrher mussten jedoch die Wachsdeckel, die den Honig verschließen entfernt werden.
Beim eigentlichen Schleudern wird der Honig durch die Fliehkraft, die beim Schleudern entsteht, aus den Waben „gezogen“.
Auch das war mit Arbeit verbunden, denn wir benutzen, da wir im Vergleich zu Großimkern nur sehr wenig Honig ernten, das handbetriebene Modell (der Versuch von Felix und Nils, eine Bohrmaschine anzuschließen scheiterte).
Nach dem „Schleuderteil“ gingen wir (nicht ohne die traditionelle Wasserschlacht zu vergessen) zum nicht sooooo unterhaltsamen zweiten Teil über, der leider auch dazugehört: dem Putzen der mit Honig und Wachs verklebten Gerätschaften, das mit nicht ganz so viel Eifer wie das Schleudern erledigt wurde.
Auch wenn wir wegen dem oft schlechten Wetter nicht so sehr viel Honig ernten konnten, waren wir insgesamt doch zufrieden und konnten uns, nachdem auch der letzte Entdeckler gereinigt war, mit der (von Herrn Wütherich gezahlten) Pizza belohnen.
Schleudern mit Muskelkraft

Hoffnung auf besseres Wetter

Heute haben wir aus Lehrermangel nur einen kurzen Blick auf die Bienen geworfen…
Die letzten Wochen waren ja vom Wetter her gesehen nicht so berauschend,
dadurch konnten die Biene die Rapsblüte nur bedingt ausnutzen.
Da das Wetter nun die nächste Woche besser werden soll, hoffen wir nun,
dass die Rapsblüte noch eine Weile anhält, damit die Bienen sie, wenn auch etwas verspätet, noch nutzen können.

Regenwetter

Nun blüht der Raps schon seit zwei Wochen, doch durch das kalte, regnerische Wetter (und die Aschewolke?) wird der Flugbetrieb eingeschränkt. Deshalb waren auch die neuen Honigräume noch nicht nennenswert gefüllt.
Trotzdem zählt Tobi 110 Bpm an „seinem“ Einflugsloch, und in drei Völkern entdeckten wir Weißelzelen, ein Zeichen dafür, dass die Bienen schwärmen wollen. Wenn die Bienen schwärmen sucht sich ein Teil des Volkes mit der, in der Weißelzelle herangezogenen Königin, ein neues Zuhause. Da es für Imker mit viel Aufwand verbunden ist, die Außreißer wieder einzufangen und das alte Volk dadurch geschwächt wird, haben wir die Völker gründlich auf Weißelzellen durchsucht und diese entfernt. Eine davon haben wir in einen neu gebildeten Ableger umgesetzt. Außerdem haben wir noch die Drohnenrähmchen kontrolliert und bei Bedarf entnommen, um die Varroamilbe, die bevorzugt Drohnenbrut befällt zu bekämpfen.

Erste Ableger

Heute haben wir die ersten zwei Ableger gemacht. Dazu haben wir Brut in verschiedenen Stadien in die neuen Kästen eingesetzt und hoffen nun, dass die Bienen aus frischer Brut eine neue Königin ziehen.
Außerdem haben wir zwei Völker um einen Honigraum erweitert, in den die Königin nicht herein kommt und so keine Eier ablegen kann. Das war  dringend nötig, denn die zwei Völker hatten schon alle Rähmchen in den unteren Zargen „in Betrieb“, da sie durch die vielen blühenden Pflanzen sehr viel Nektar sammeln konnten. Heute zählte Tobi z.B. schon 130 Bpm (Bienen pro minute) am Einflugsloch von „Holzschutzgel“. Hoffentlich werden es noch mehr wenn der Raps blüht!!!

Flugbetrieb vor den neuen Ablegern und zwei Völkern mit Honigraum