Behandlung bei Frost und Sonne

An einem frostigen, sonnigen Herbstmorgen wurden heute die Völker mit Oxalsäure gegen die Varroa-Parasiten behandelt. Vor wenigen Tagen hatte ein örtlicher Imker berichtet, dass er die Hälfte seiner Bienenstöcke von den Bienen verlassen vorgefunden hatte – von daher sind wir froh, dass noch in allen Zargen Bienen vorhanden waren. Leider aber nur zwei in erwarteter Größe, die anderen erscheinen erstaunlich klein. Hoffen wir, dass sie dennoch über den Winter kommen.

Letzte Arbeiten am Volk

Neugierig haben wir in einige Völker geschaut, die aufgrund des bisher milden Herbstes noch kräftig brüten und teilweise gar nicht so viel Winterfutter eingelagert haben – da müssen wir im frühen Frühjahr noch mal kontrollieren!

  Regenbogen über dem Bienenstand

Bienenhaus streichen & feiern

Am Samstag, 6. Juli haben wir unser Bienenhäusle renoviert: Die doch recht abgenutzte Nordseite wurde abgefegt, abgeschliffen und frisch im Bienenlook sonnengelb und schwarz gestrichen. Ging erstaunlich zügig. Sieht wieder frisch aus jetzt!

Danach haben wir uns die Feuerschale in die Nähe des Bienenhäusle geholt, Feuer gemacht, Stockbrot auf den extra geschnitzten Stöcken gebacken, Würstle gegrillt, Nudelsalat, koreanischen Nachtisch und Eis genossen.

  Bienen AGler beim Renovieren und Grillen.

Nun ging es doch in den Raps

Die Völker sind nach wie vor sehr unterschiedlich in der Entwicklung. Teilweise Schwarmstimmung. Haben Montag und Dienstag 2 Ableger gebildet.

Leider hat sich die Obstblüte kaum in den Honigvorräten bemerkbar gemacht. In den kalten Tagen wurde wohl viel wieder aufgebraucht.

Da wir kurzfristig doch die Möglichkeit bekamen unsere Bienen in den Raps zu stellen, haben wir die 6 stärksten Völker am Dienstag Abend an den Rand eines großen Rapsfeldes Richtung Nehren gestellt. Da der heutige 1. Mai ein warmer Sonnentag war (leider wird es bereits morgen wieder kälter), waren die Bienen fleißig am Sammeln.

Bienen im Rapsfeld

Eigenes Wachs zu Mittelwänden machen?

Die Winterarbeiten haben begonnen: Ein Teil der ausgeschmolzenen Rähmchen wurde letzten Mittwoch gereinigt und Mittelwände eingelötet. Zudem wurden wenige Gläser unseres lecker-cemigen Frühjahrshonigs abgefüllt.

Bisher haben wir unser eigenes Wachs vollständig genutzt, um Kerzen zu gießen. Da wir vom letzten Jahr noch einiges Wachs übrig haben und auch dieses Jahr recht viel Wachs geerntet wurde, sind wir am Überlegen, das Wachs zu eigenen, neuen Mittelwänden umzuarbeiten.

Nur wie? Im Netz finden sich günstige Angebote, z.T. nur 3, meist 4-6 Euro pro Kilo Eigenwachs. Allerdings gibt es Erfahrungsberichte, dass man sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, das eigene Wachs zu bekommen, sondern ggfs. sogar gestrecktes/ gepanschtes Wachs. Vielleicht also besser beim Imkerverein die Wachspresse nutzen und selbst die Mittelwände pressen? Lohnt der Aufwand???Hier haben wir unsere derzeit letzten gekauften Bio-Mittelwände eingelötet.

Start der Bienen AG

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein waren heute die neuen AGler am Bienenstand. Dem Wetter entsprechend war reger Flugverkehr, einzelne Pollensammlerinnen mit gelben Höschen konnten wir beobachten.

Die Kästen von der Einfütterung und der Ameisensäurebehandlung wurden abgeräumt. Und vereinzelt auch neugierig in den Stock geschaut.   Futterwabe   Beim Kästen abräumen

Ausgeraubt

Die erste Portion Winterfutter haben die Bienen super abgenommen, fast keine Reste gelassen. Gestern Abend gab es die zweite Portion. Das warme Wetter passt ja gut.

Beim Volk „Dackel“ waren wir wohl nicht kritisch genug. Jedenfalls war es jetzt weisellos, hatte nur Buckelbrut, nur einige hundert Bienen und war vor allem futterlos, da von den Nachbarvölkern ausgeraubt. Von daher musste es aufgelöst werden.

Wabenhygiene und Ameisensäure

Noch am Abend des Schleuderns wurden die ausgeschleuderten Waben wieder auf die Bienenvölker aufgesetzt, so dass die Waben von den Arbeiterinnen ausgeschleckt wurden. Bis auf zwei Völker wurden im Rahmen der Wabenhygiene bereits jeweils die dunklen Waben der unteren Zarge zum Ausschmelzen entnommen und stattdessen wanderten die Waben der 2. Zarge nach unten und die dieses Jahr neu ausgebauten Waben kamen in der 2. Zarge zum Einsatz.

Am Donnerstag wurde eine Ameisensäure-Behandlung angesetzt – von den Hohenheimer Empfehlungen her der passende Zeitpunkt, allerdings waren die aktuellen Temperaturen doch sehr hoch und wir hoffen, dass die Bienen keinen Schaden genommen haben.

Bienenhäusle renovieren Part 2

Vergangenen Samstag haben wir zwei weitere Seiten unseres Bienenhäusles abgeschliffen und sonnengelb gestrichen. Fleißige Schaffer bei großer Hitze! Mit Eis, Grillen und Wikingerschach haben wir uns abends belohnt.