Eigenes Wachs zu Mittelwänden machen?

Die Winterarbeiten haben begonnen: Ein Teil der ausgeschmolzenen Rähmchen wurde letzten Mittwoch gereinigt und Mittelwände eingelötet. Zudem wurden wenige Gläser unseres lecker-cemigen Frühjahrshonigs abgefüllt.

Bisher haben wir unser eigenes Wachs vollständig genutzt, um Kerzen zu gießen. Da wir vom letzten Jahr noch einiges Wachs übrig haben und auch dieses Jahr recht viel Wachs geerntet wurde, sind wir am Überlegen, das Wachs zu eigenen, neuen Mittelwänden umzuarbeiten.

Nur wie? Im Netz finden sich günstige Angebote, z.T. nur 3, meist 4-6 Euro pro Kilo Eigenwachs. Allerdings gibt es Erfahrungsberichte, dass man sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, das eigene Wachs zu bekommen, sondern ggfs. sogar gestrecktes/ gepanschtes Wachs. Vielleicht also besser beim Imkerverein die Wachspresse nutzen und selbst die Mittelwände pressen? Lohnt der Aufwand???Hier haben wir unsere derzeit letzten gekauften Bio-Mittelwände eingelötet.

Start der Bienen AG

Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein waren heute die neuen AGler am Bienenstand. Dem Wetter entsprechend war reger Flugverkehr, einzelne Pollensammlerinnen mit gelben Höschen konnten wir beobachten.

Die Kästen von der Einfütterung und der Ameisensäurebehandlung wurden abgeräumt. Und vereinzelt auch neugierig in den Stock geschaut.   Futterwabe   Beim Kästen abräumen

Ausgeraubt

Die erste Portion Winterfutter haben die Bienen super abgenommen, fast keine Reste gelassen. Gestern Abend gab es die zweite Portion. Das warme Wetter passt ja gut.

Beim Volk „Dackel“ waren wir wohl nicht kritisch genug. Jedenfalls war es jetzt weisellos, hatte nur Buckelbrut, nur einige hundert Bienen und war vor allem futterlos, da von den Nachbarvölkern ausgeraubt. Von daher musste es aufgelöst werden.

Wabenhygiene und Ameisensäure

Noch am Abend des Schleuderns wurden die ausgeschleuderten Waben wieder auf die Bienenvölker aufgesetzt, so dass die Waben von den Arbeiterinnen ausgeschleckt wurden. Bis auf zwei Völker wurden im Rahmen der Wabenhygiene bereits jeweils die dunklen Waben der unteren Zarge zum Ausschmelzen entnommen und stattdessen wanderten die Waben der 2. Zarge nach unten und die dieses Jahr neu ausgebauten Waben kamen in der 2. Zarge zum Einsatz.

Am Donnerstag wurde eine Ameisensäure-Behandlung angesetzt – von den Hohenheimer Empfehlungen her der passende Zeitpunkt, allerdings waren die aktuellen Temperaturen doch sehr hoch und wir hoffen, dass die Bienen keinen Schaden genommen haben.

Bienenhäusle renovieren Part 2

Vergangenen Samstag haben wir zwei weitere Seiten unseres Bienenhäusles abgeschliffen und sonnengelb gestrichen. Fleißige Schaffer bei großer Hitze! Mit Eis, Grillen und Wikingerschach haben wir uns abends belohnt.

Zurück!

Die Schönwetterperiode ist eindeutig vorbei: Am Dienstag mussten wir erst Gewitter abwarten bevor wir die Bienenvölker abends wieder auf den Anhänger gepackt haben. Einem Volk haben die Erschütterungen nicht gefallen und die Bienen kamen aus einem Loch im Bodenkasten gequollen. Durch die kühlen Temperaturen haben sie uns aber keinen Ärger gemacht, sondern sich bald wieder ins Innere verzogen, so dass alle Völker nun wieder unbeschadet bei unserem Bienenhäusle beim OGV stehen.

Am heutigen Mittwoch haben wir einen Regenschauer im Trockenen überstanden, indem wir noch knapp 40 Rähmchen gesäubert und Mittelwände eingelötet haben. Diese waren nötig, um den Völkern Platz zum Bauen (und Honig eintragen) zu geben. Ansonsten haben wir heute: „Viel bei den Bienen gearbeitet und über Politik geredet“.

  Kleiner Ableger mit Königinnenzellen

  Vielen Bienen haben heute den Kontakt gesucht

Wieder vereint: Unsere Wirtschafts-Völker und die potentiellen Neuvölker. Rechts kommt erstmals die Styroporbeute zum Einsatz, die wir über Felix GFS geschenkt bekommen haben.

Ableger im Raps

Unseren Bienen scheint es im Rapsfeld gut zu gehen, auch wenn die Honigräume noch nicht sehr gefüllt sind.

Zwei Weiselzellen wurden direkt in die neuen Ableger übernommen. Aber das waren die einzigen, ansonsten war keine Schwarmstimmung. Drei neue Ableger haben wir  erstellt.

  Drohne beim Schlüpfen

Arbeiterinnen bei der Arbeit

Nächtliche Böen haben unsere Sonnenwachsschmelzer umgeworfen und unser reparierter Deckel scheint hinüber. Zeit für einen Neuen.

Kirsche blüht!

Bei frühsommerlichen Temperaturen blüht nun auch die große Kirsche vor unseren Bienenständen. Hoch-Zeit für unsere Bienen. Auch Raps beginnt zu blühen.

Sonniger Frühling!

Nachdem es noch bis Ende März winterlich war, hat in den letzten Tage die Sonne und ihre Wärme für einen Entwicklungsschub bei den Pflanzen gesorgt. Der Aprikosenbaum beim Bienenstand, Weißdorn u.a. blühen, der Kirschbaum noch nicht. Die Bienen sind kräftig am Fliegen. Manche Völker haben den Drohnenrahmen noch nicht, andere teilweise oder schon ganz ausgebaut. Zwei Völker entwickeln sich so stark, dass wir frühzeitig einen Honigraum aufgesetzt haben.

  Hier wurde der leere Rahmen fleißig mit Drohnenzellen ausgebaut.