Unsere Bienen wandern nicht

Da die landwirtschaftlichen Flächen rund um unseren Bienenstand in den letzten Jahren keine Trachtpflanzen mehr bereithielten, sondern v.a. Biogas-Pflanzen, sind wir in den letzten Jahren um diese Jahreszeit stets in den Raps gewandert. Dieses Jahr werden unsere Bienen aber nicht wandern. Wie man auf den Fotos erahnen kann, ist es dieses Jahr für den Raps sehr trocken. So schön die sonnigen und trockenen Frühlingstage für uns waren, für viele Pflanzen war es viel zu trocken. Daher fällt die Rapsblüte dieses Jahr in unserer Gegend sehr mager aus und es lohnt sich nicht die Bienen in den Raps zu stellen.

 

 

 

Völker entwickeln sich unterschiedlich

   Der Frühling ist auch für die Bienen wunderbar, allerdings kommt die Volksentwicklung nur langsam hinterher…

Fünf unserer Völker entwickeln sich stark, drei recht dürftig und eines mussten wir aufgrund von Weisellosigkeit und Buckelbrut auflösen.

Die starken Völker haben wir alle um einen Honigraum erweitert. Drohnenbrut war noch kaum vorhanden, einen zweiten Drohnenrahmen haben wir eingesetzt.  (5. April 2017)

Eigentlich wollten wir in den Raps wandern, der allerdings aufgrund der Trockenheit recht mager auf den Feldern steht…

Frühling!

Die herrlichen Frühlingstage sorgen dafür, dass inzwischen sogar der Weißdorn blüht und die Bienen ihre Flüge machen!!

Bereits früh hatten wir die Drohnenrähmchen eingesetzt, die z.T. noch gar nicht, z.T. in gemischter Belegung genutzt werden (s. Bild).

Agent 007 wurde gekillt

In kleiner Gruppe haben wir heute die Bienen durchgesehen: Als zweites hat uns nun das Volk Agent 007 verlassen und dabei viele volle Futterwaben hinterlassen – verhungert ist er nicht. Wahrscheinlicher ist, dass er durch Varroa heimtückisch getötet wurde. Die anderen Völker sind fit, manche stärker, andere schwächer. Die Futterwaben von Agent 007 haben wir auf andere Völker verteilt, wobei es nicht einfach war die mit Propolis fest verklebten Waben herauszubekommen…

zärtliche Biene und fittes Volk

Bienen im Schnee

Die letzten Tage waren frostig, nun haben wir endlich Schnee – den Bienen ist das recht, denn sie sitzen warm in der Wintertraube, manche Parasiten haben es bei Kälte schwerer.

Oxalsäure gegen Varroa-Milben

Bei der Oxalsäure-Behandlung wird den Bienen eine Zucker-Oxalsäure-Lösung aufgetropft, die v.a. die Varroa-Milben schädigt. Da dies im brutfreien Zustand geschehen soll, damit keine Varroa in den Brutzellen versteckt bleibt, ist Anfang Dezember ein guter Zeitpunkt. Die wenigen kalten Nächte haben wohl bereits ausgereicht, dass die Bienen aus der Brut gehen.

Allerdings waren die Beobachtungen an den Völkern ungewohnt: Die Ableger sehr schwach, einer nur noch mit toten Bienen. Die älteren Völker waren mittelprächtig bis stark. Mal sehen wie sich das den Winter über entwickelt.

Kerzen und Karl von Frisch

Im Vorfeld des Geburtstags von Karl von Frisch haben wir wieder kräftig Kerzen gegossen aus unserem eigenen Bienenwachs.

2016nov9kerzenvorbereiten Vorbereiten der Silikonformen

2016nov9giesen Heißes, flüssiges Wachs wird in die Form gegossen.

2016nov9kerzen Unsere ersten fertigen Kerzen

Am Karl-von-Frisch-Tag an unserem Gymnasium hat Dr. Eberle einen interessanten Vortrag über die Entwicklung der Schwäbischen Alb und die aktuellen Hangrutschungen gegeben und in der Pause haben wir Honig und Honigbrote, sowie unsere Kerzen verkauft.

2016nov21kvfverkauf

 

Bienenzargen abräumen und füllen

Die AG ist ins neue Schuljahr gestartet und hat am Bienenstand nochmal imkerliche Arbeit geschnuppert: Wir haben die leeren Kästen, die wegen der Einfütterung und der Ameisensäurbehandlung noch auf den Völkern standen abgeräumt. Die Bienen hatten die Ritzen mit Propolis bereits sehr gut verklebt, so dass wir dabei unsere Mühe hatten. Ein neuer (!) Stockmeisel wurde sogar dabei verbogen. Die vom Schleudern übriggebliebenen leeren Waben haben wir auf die einzargig eingefütterten Ableger verteilt.

2016oktober

Ups: Dieser Blogeintrag hätte längst vor dem vorigen veröffentlicht werden sollen…