winterliche Frühjahrsdurchschau

Recht Spät im Winter wird es noch mal richtig winterlich und kalt. Neugierig haben wir geschaut, wie es unseren Bienen geht und festgestellt, dass 7 Völker den Winter bisher gut überstanden haben. Teilweise war das Futter knapp und wir haben Futterwaben umgehängt, damit sie in den kommenden kalten Tagen nicht verhungern.

Zuvor haben wir Rähmchen geputzt und neue Mittelwände eingelötet – in Erwartung des trotz eisiger Kälte sicher kommenden Frühjahrs…

Winterbehandlung

Leichter Schnee und Minustemperaturen sind nicht nur ein schöner, winterlicher Einstieg in den Dezember, sondern auch gute Bedingungen für die Winterbehandlung der Bienenvölker. Da wir Anfang November schon kalte Nächte hatten, sind die Bienen – soweit gesehen – brutfrei.

   Wintertraube: Die Honigbienen sitzen eng beieinander und können gut mit Oxalsäure beträufelt werden.

Leider sind gerade die letztjährigen Ableger sehr schwach, ein Ableger-Volk enthielt nur tote Bienen.

Diese Meise kam vielfach vor die Bienenvölker geflogen, um tote Bienen zu fressen.

Mäuse im Bienenstock

Leider hatten wir nicht alle Bienenstöcke mäusedicht verpackt und mussten daher eine unangenehme Überraschung machen: Im Stock „Agent 007“ befanden sich keine lebenden Bienen mehr, dafür fanden wir drei sehr lebendige Mäuse.

  Das Mäusenest

  Kaputte Waben

  Drei schöne Mäuse, zu schnell für den Foto…

  Hier kommt keine Maus mehr rein …

 

Auf Milbensuche

Nach der Ameisensäurebehandlung sind Milben gefallen, die wir in der AG mit dem Binokular angeschaut und gezeichnet haben.
Danach haben wir die ersten Kerzen in diesem Jahr gegossen.

Milben unter der Lupe.

Zeichnung eines AGlers

Kerzen gießen

AG schnuppert

Zum Start der Bienen AG ins neue Schuljahr haben wir unsere Bienen besucht, die sich bereits auf die kalte Jahreszeit eingestellt haben und z.B. die Ritzen mit viel Propolis abgedichtet haben. Die erfahrenen AGler haben sich selbstständig an die Arbeit gemacht, u.a. auch das Gras vor den Bienenstöcken gemäht und die Wachsschmelzer gereinigt. Die neuen AGler haben erste Erfahrungen mit den Bienen gemacht und sich erstaunlich mutig und behände gezeigt.

Volk mit Futter und wildem Querbau

Wabenhygiene & „Pitbull“ aufgelöst

Die Ameisensäure zur Varroa-Behandlung ist gut verdunstet. Heute nun wurden die Waben erneuert: Die meisten unteren Zargen der älteren Völker waren weitgehend frei von Brut und daher konnten die dunklen Waben zum Wachs-Einschmelzen entnommen werden, die mittlere Zarge und der ehemalige Honigraum wanderten nach unten.

Das Volk Pitbull war noch immer ohne Brut und Königin und wurde daher aufgelöst: Er hat eine Lücke hinterlassen …

Honigernte und Schleudern

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir am Dienstag, 20.6., in kleiner Besetzung Honig geerntet. Die Bienenfluchten haben recht gut funktioniert, so dass es nur wenig Bienen zum Abfegen gab und diese sich auch sehr friedlich gegeben haben. Ungleich verteilt, aber wir sind doch froh einige volle Waben ernten zu können.

Am Mittwoch wurden die Waben entdeckelt und der Honig geschleudert: Erstaunlich dunkler Honig, aromatisch und duftend floss aus der Schleuder. Da merkt man, dass wir dieses Jahr kaum Rapshonig erhalten haben: Zuerst war es zu trocken für den Raps, dann zu kalt für die Bienen.

Es wurde den ganzen Nachmittag geschafft und geputzt, so dass wir uns Eispause und Abendessen redlich verdient hatten.

 

 

Königin, Drohnen und etwas Honig

viele Bienen Haufen

Nach Projekten/ Studienfahrt wurde es Zeit endlich wieder nach den Bienen zu schauen. Zum Glück besteht aktuell keine Schwarmstimmung. Aber zwei Völker sind bereits abgeschwärmt und derzeit nur noch schwach auf der Brust. Zwei weitere stehen aber richtig gut da und haben sogar Honig eingetragen 🙂

Im ersten Ableger ist die Königin bereits fleißig am Legen, die beiden folgenden sind noch ohne Eier und Brut. Zum letzten Mal in dieser Saison wurden heute zwei neue Ableger gemacht.

Die Drohnenrähmchen waren aufgrund der langen Zeit „erntereif“, andere bereits teilweise geschlüpft. In zwei Völkern hat sich die Königin gezeigt.

Erntereife Drohnenrähmchen, oben mit Königin.

Wintereinbruch

Frostnächte und Schnee: Die Osterwoche war nicht nur apriltypisch wechselhaft sondern richtig kalt, mit winterlichen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Den Bienen selbst schadet das nicht wirklich, aber manche Blüten sind verfroren und die nun einigermaßen starken Völker können kaum ausfliegen. Der wenige Honig, der im sonnigen Frühjahr eingetragen wurde, wird jetzt wohl wieder verheizt…

Für unsere AG ist die zugleich spannende und arbeitsreiche Zeit an den Bienen angebrochen. Zum Glück fanden die Regentage pünktlich zu Beginn unserer AG-Stunden am 26.4. ein Ende und wir konnten im Trockenen nach den Bienen schauen.

Unsere Bienen wandern nicht

Da die landwirtschaftlichen Flächen rund um unseren Bienenstand in den letzten Jahren keine Trachtpflanzen mehr bereithielten, sondern v.a. Biogas-Pflanzen, sind wir in den letzten Jahren um diese Jahreszeit stets in den Raps gewandert. Dieses Jahr werden unsere Bienen aber nicht wandern. Wie man auf den Fotos erahnen kann, ist es dieses Jahr für den Raps sehr trocken. So schön die sonnigen und trockenen Frühlingstage für uns waren, für viele Pflanzen war es viel zu trocken. Daher fällt die Rapsblüte dieses Jahr in unserer Gegend sehr mager aus und es lohnt sich nicht die Bienen in den Raps zu stellen.