Ungleichzeitigkeit

Wie unterschiedlich die Volksentwicklung am Ende dieses wechselhaften März doch ist: Ein Volk bestand nur noch aus zwei bis drei Handvoll Bienen mit winzigem Brutnest und wurde aufgelöst („Biene ärgere dich nicht“ gibt es nun nicht mehr). Drei andere Völker füllten bereits den größten Teil der beiden Zargen. Zwischen den Waben wurde Drohnenbrut gebaut, die ersten Spielnäpfchen deuten auf Enge. Die anderen Völker befinden sich irgendwo dazwischen. Die einzargigen Völker bekamen eine zweite Zarge. Die ersten Drohnenrahmen wurden eingehängt. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

Königin des aufgelösten Volkes

Spielnäpfchen und Drohnenbrut – früh im Jahr!

Mittelwände!

Leider konnten wir die Mittelwandpresse heute nicht nutzen. Dafür haben wir ALLE  (!) alten Rähmchen geputzt und mit gekauften Mittelwänden eingelötet. Diese kamen mit Bio-Siegel haben dafür aber ganz schön rauchig gerochen – kein Vergleich mit den selbst gegossenen Mittelwänden!

In allen Bienenvölkern ist Leben. „Biene ärgere Dich nicht“ ist leider sehr (!) schwach, obwohl das Volk noch Futter hat. Ehrenpreis und Weiden blühen. Aufgrund des kalten Windes fliegt selbst wenn die Sonne rauskommt kaum eine Biene.

Futterkontrolle bei Sonnenschein

Die selbst gegossenen Mittelwände wurden gestern in Rähmchen eingelötet. Die Formen waren nicht ganz perfekt, dafür hat sich das Wachs wunderbar angefühlt und gut gerochen.

Bei dem herrlichen Sonnenschein haben wir die Völker zunächst beobachtet: Alle Völker sind aktiv, manche erstaunlich vielzählig, andere eher klein. Bei der Futterkontrolle (Blick von oben auf Futterwaben) schienen alle noch gut versorgt. Mit dieser Methode kann man das zwar nicht so genau abschätzen. Aber: Wir hatten Lust in die Völker reinzuschauen, ohne sie unnötig zu stören.

Futterkontrolle im Februar bei Sonnenschein

Mittelwände gegossen

Mittelwände gießen aus eigenen Wachs ist recht aufwändig. Dafür ist es garantiert das eigene Wachs ohne Zusätze und duftet wunderbar! Am 16. Januar war der Probetermin, in großer Besetzung wollen wir am 13.2. nachlegen.

 

Einfüttern

Die Ameisensäure hatten die Bienen trotz der Hitze gut überstanden und bekamen am am 30.7. ihre erste Portion Winterfutter.

Aufgrund des warmen Tags waren auch abends noch viele Bienen „vor dem Loch“.

Raps verblüht

Durch die trockenen und warmen Tage ist der Raps doch sehr schnell verblüht. So werden wir Anfang nächster Woche wieder zurückwandern zu unserem Bienenstand.

  Das Rapsfeld leuchtet nicht mehr gelb.

Unsere Bienen haben etwas Rapsnektar gesammelt, so dass wir wieder auf cremigen Frühjahrshonig hoffen.

Unser Volk Yorkshire Terrier war in voller Schwarmstimmung: mindestens 13 Weiselzellen haben wir gezählt. Eine Königin ist direkt nach dem Ausschneiden noch geschlüpft.

  Drohnenrahmen-Entnahme

    Frisch geschlüpfte Königin

In den Raps gewandert

Gestern abend haben wir unsere 7 Bienenvölker mit kräftigen AGlern auf einen Anhänger geladen und zu den Rapsfeldern des Birkenhofs gebracht. Wir haben uns erst um 20:00 Uhr getroffen, um möglichst keine Spätheimkehrerin am alten Standort zurückzulassen, was auch fast gelang…

   Abendliches Rapsfeld mit Blick auf die Alb

  Starke Helfer

winterliche Frühjahrsdurchschau

Recht Spät im Winter wird es noch mal richtig winterlich und kalt. Neugierig haben wir geschaut, wie es unseren Bienen geht und festgestellt, dass 7 Völker den Winter bisher gut überstanden haben. Teilweise war das Futter knapp und wir haben Futterwaben umgehängt, damit sie in den kommenden kalten Tagen nicht verhungern.

Zuvor haben wir Rähmchen geputzt und neue Mittelwände eingelötet – in Erwartung des trotz eisiger Kälte sicher kommenden Frühjahrs…

Winterbehandlung

Leichter Schnee und Minustemperaturen sind nicht nur ein schöner, winterlicher Einstieg in den Dezember, sondern auch gute Bedingungen für die Winterbehandlung der Bienenvölker. Da wir Anfang November schon kalte Nächte hatten, sind die Bienen – soweit gesehen – brutfrei.

   Wintertraube: Die Honigbienen sitzen eng beieinander und können gut mit Oxalsäure beträufelt werden.

Leider sind gerade die letztjährigen Ableger sehr schwach, ein Ableger-Volk enthielt nur tote Bienen.

Diese Meise kam vielfach vor die Bienenvölker geflogen, um tote Bienen zu fressen.

Mäuse im Bienenstock

Leider hatten wir nicht alle Bienenstöcke mäusedicht verpackt und mussten daher eine unangenehme Überraschung machen: Im Stock „Agent 007“ befanden sich keine lebenden Bienen mehr, dafür fanden wir drei sehr lebendige Mäuse.

  Das Mäusenest

  Kaputte Waben

  Drei schöne Mäuse, zu schnell für den Foto…

  Hier kommt keine Maus mehr rein …