Nun ging es doch in den Raps

Die Völker sind nach wie vor sehr unterschiedlich in der Entwicklung. Teilweise Schwarmstimmung. Haben Montag und Dienstag 2 Ableger gebildet.

Leider hat sich die Obstblüte kaum in den Honigvorräten bemerkbar gemacht. In den kalten Tagen wurde wohl viel wieder aufgebraucht.

Da wir kurzfristig doch die Möglichkeit bekamen unsere Bienen in den Raps zu stellen, haben wir die 6 stärksten Völker am Dienstag Abend an den Rand eines großen Rapsfeldes Richtung Nehren gestellt. Da der heutige 1. Mai ein warmer Sonnentag war (leider wird es bereits morgen wieder kälter), waren die Bienen fleißig am Sammeln.

Bienen im Rapsfeld

Da ging nicht viel…

In den kühlen letzten Tagen hat sich nicht viel getan. Bei der Durchschau am 16.4. waren nur wenige Drohnenrähmchen ausgebaut und die Völker nicht merklich größer geworden. Allerdings war ein Volk in Schwarmstimmung, ohne junge Brut. Einen Ableger mit zwei Waben haben wir gebildet.

Drohnenwabe

Fast reifer Zapfen, bei der Kippkontrolle vorne etwas aufgerissen. Dahinter noch eine Schwarmzelle, fast horizontal angelegt.

 

 

 

Ungleichzeitigkeit

Wie unterschiedlich die Volksentwicklung am Ende dieses wechselhaften März doch ist: Ein Volk bestand nur noch aus zwei bis drei Handvoll Bienen mit winzigem Brutnest und wurde aufgelöst („Biene ärgere dich nicht“ gibt es nun nicht mehr). Drei andere Völker füllten bereits den größten Teil der beiden Zargen. Zwischen den Waben wurde Drohnenbrut gebaut, die ersten Spielnäpfchen deuten auf Enge. Die anderen Völker befinden sich irgendwo dazwischen. Die einzargigen Völker bekamen eine zweite Zarge. Die ersten Drohnenrahmen wurden eingehängt. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

Königin des aufgelösten Volkes

Spielnäpfchen und Drohnenbrut – früh im Jahr!

Mittelwände!

Leider konnten wir die Mittelwandpresse heute nicht nutzen. Dafür haben wir ALLE  (!) alten Rähmchen geputzt und mit gekauften Mittelwänden eingelötet. Diese kamen mit Bio-Siegel haben dafür aber ganz schön rauchig gerochen – kein Vergleich mit den selbst gegossenen Mittelwänden!

In allen Bienenvölkern ist Leben. „Biene ärgere Dich nicht“ ist leider sehr (!) schwach, obwohl das Volk noch Futter hat. Ehrenpreis und Weiden blühen. Aufgrund des kalten Windes fliegt selbst wenn die Sonne rauskommt kaum eine Biene.

Futterkontrolle bei Sonnenschein

Die selbst gegossenen Mittelwände wurden gestern in Rähmchen eingelötet. Die Formen waren nicht ganz perfekt, dafür hat sich das Wachs wunderbar angefühlt und gut gerochen.

Bei dem herrlichen Sonnenschein haben wir die Völker zunächst beobachtet: Alle Völker sind aktiv, manche erstaunlich vielzählig, andere eher klein. Bei der Futterkontrolle (Blick von oben auf Futterwaben) schienen alle noch gut versorgt. Mit dieser Methode kann man das zwar nicht so genau abschätzen. Aber: Wir hatten Lust in die Völker reinzuschauen, ohne sie unnötig zu stören.

Futterkontrolle im Februar bei Sonnenschein

Mittelwände gegossen

Mittelwände gießen aus eigenen Wachs ist recht aufwändig. Dafür ist es garantiert das eigene Wachs ohne Zusätze und duftet wunderbar! Am 16. Januar war der Probetermin, in großer Besetzung wollen wir am 13.2. nachlegen.

 

Bienenquiz und Weihnachtsfeier

Heute haben wir eine Weihnachtsfeier gemacht.

Zuerst haben wir ein Bienenquiz gemacht. Der Gewinner (Torben) durfte sich zuerst eine Kerze aussuchen. [Dann natürlich auch alle anderen… 😉  ]

Danach gab es Plätzchen für alle und wir freuen uns, im Februar wieder zu Imkern!

Quiz Kerzen  Quiz mit Kerzen als Gewinn

  Selbstgebackener Baumkuchen!

Oxalsäurebehandlung

Nach einer kurzen Planbesprechung in der Schule sind wir zu den Bienen gegangen.

( Zum letzen mal dieses Jahr.)

Dort haben wir die Behandlung, zur Bekämpfung der Varoamilben, durchgeführt.

Brut gab es keine mehr. Die Kästen war zusammen geklebt und schwer auseinander zu bekommen. Die neuen Völker haben ihre Namen bekommen.

  Biene wird aus kalter Pfütze gerettet und wärmt sich wieder auf, bis sie wegflieht.

  Auf der Suche nach Brut: Die untersuchten Völker waren brutlos und konnten behandelt werden.

  Unsere Völker. Die Ableger dieses Sommers haben nun ihre Namen bekommen