Remote

Updates kommen fast täglich und werden von mir auch immer umgehend eingespielt. Die Recherche, ob das jeweilige Update eine kritische Sicherheitslücke darstellt oder nicht dauert nämlich meist viel viel länger als das Einspielen – und sicher sein kann man sich auch nicht immer. Doof ist es dann, wenn der Server bei Hetzner steht und nach dem Update, das einen Reboot verlangt, schlicht nicht mehr zu erreichen ist. Da hockt man dann vor seinem lokalen Rechner. pingt den Server an, der nicht antwortet, loggt sich dann nach ein paar Minuten in den Robot bei Hetzner ein, bekommt dort aber auch nur die Meldung, dass Strom auf dem Netzteil ist und die Kiste ON sei und wünscht sich nichts mehr, als direkt vor dem Server zu sitzen und auf einem Monitor die Statusmeldungen auf der Konsole mitlesen zu können.

Eine Remote Konsole gibt es bei Hetzner zwar auch. Die muss man aber beantragen (das kleinere Problem) und die will dann zwingend Java. Im Browser. Das ging früher mal reibungslos. Heute ist der Firefox so verriegelt, dass Java schlicht nicht mehr läuft bei mir. Also muss zuerst ein Midori an Bord, Java in den Midori rein, Java im Midori kurz auf Funktion getestet werden – die Minuten tröpfeln so vor sich hin – bevor man dann den Antrag auf die Remote Konsole bei Hetzner abwirft um dann remote zu sehen, dass eigentlich alles OK wäre, würde der Server nicht denken, dass seine Bootzeit auch gut für einen RAID-Check mitgenutzt werden könnte.

Am Ende ist dann nach rund 1,5 Stunden auch alles wieder vorbei – aber unterwegs vermehren sich die grauen Haare trotzdem.