Alert

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Gipsstaub hat Nebenwirkungen. Heute um kurz vor 12 riss mich der Feueralarm aus der Arbeit am neuen Client.

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Der 1604er Client mit XFCE als Desktop nimmt langsam Formen an: Die Authentifizierung mit pam gegenüber unserem LDAP Server funktionierte bereits gestern und heute kam dann das Mounten der Tausch- und Homeverzeichnisse (pam_mount gegenüber Samba) dazu. Ich finde, inzwischen sieht er obendrein ganz erträglich aus. Die meiste Software für den Alltag ist auch an Bord. Jetzt fehlen noch drei Tage, die wir bräuchten, um die Startskripte am Client so hinzubiegen, dass alles rund läuft. Die Zeit sehe ich aber nicht mehr und Daniel hat seinen Arbeitskanal ebenfalls voll. Also bleibt der neue Client eine Weile Beta und wir starten mit dem alten 12.04er auch ins neue Schuljahr.

Wer beim Boot des Rechners in die entsprechende Eingabemaske … eingibt und so den Autostart abbricht, kann den 1604er-Client testen und im Bugtracker über seine Erfahrungen berichten.

InfR

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Der neue Informatikraum steht. Schön schlanke und trotzdem flotte Kistchen mit Core i5, 16GB RAM und SSD die darüber hinaus kaum zu hören sind. Da wir auf HDMI umgestiegen sind, wurden alle VGA Kabel frei.

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Als besonderes Schmankerl für alle LuL gibt es diese nun im Sekretariat zur Verwendung als Beamer-Kabel. Wenn das im nächsten Schuljahr nicht hilft, dann bleibt nur noch, jedem Lehrer sein eigenes zu kaufen. In dem Fall: Ein Kaltgerätekabel und ein Patchkabel gleich mit dazu – so zu sagen als Grundausrüstung für den Alltag bei uns.

Netzarbeiten

Die Todo-Liste für die Netzwerkarbeiten in den Ferien ist etwas übervoll geraten. Geplant und teilweise auch schon begonnen:

  • Mailserver mit Horde5 für die LuL unter Ubuntu 16.04.1 LTS komplett neu aufsetzen
  • Wetterserver von wview auf WeeWX umstellen
  • Upgrade des Servers Scolis auf Ubuntu 16.04.1 LTS
  • Upgrade des Servers Karlchen auf Ubuntu 16.04.1 LTS
  • Cisco Core Switch einbauen und evtl. auch für Netztrennung konfigurieren, sofern OpenVSwitch (s.u.) nicht zum Einsatz kommt
  • ServerG auf SBE2 mit OpenVSwitch umstellen, Benutzerkonten neu anlegen
  • Clients auf Ubuntu 16.04.1 LTS mit XFCE als Desktop komplett neu aufsetzen und hierbei evtl. auch noch von windbind auf pures LDAPs mit NFS Mounts für die Homes wechseln
  • Moodle DBs umstellen (Barracuda, Antelope)
  • ownCloud Updates, Moodle Updates, DokuWiki Updates
  • evtl. MRBS aus Moodle als Klassenarbeitsplaner herausnehmen und gesondert auf kvfg.info aufsetzen
  • VMHost auf Ubuntu 16.04.1 LTS umstellen
  • evtl. die Infrastruktur weiter virtualisieren statt den VMHost mit dem grauen Netz zu belasten

und nicht zuletzt:

  • Informatikraum komplett neu aufbauen und die alten Rechner darin in die Bibliothek sowie den S-Aufenthaltsraum umziehen

Das ist aber alles irgendwie auf der Muss-Liste und zeigt wenig Neues. Konsolidierung ist zwar wichtig – aber sie macht weniger Spaß, als neue Dinge in die Welt zu werfen und damit zu experimentieren.

onlyoffice

Ich habe mir deswegen in den letzten Nächten Onlyoffice auf einem unserer Server installiert, etwas darin herumkonfiguriert und -geklickt und sehe in dieser serverbasierten Software eine mögliche Alternative zu unserer vorhandenen synchronen Dokumentenverarbeitung in der Cloud auf Basis von Writer, Etherpad und Ethercalc. Eine weitere Alternative, die ich noch nicht auf einem eigenen Server getestet habe, wäre mit open365 ein Desktop-LibreOffice in der Cloud ohne weitergehende synchrone Kollaborationsfunktionen.

Sollte jedoch nextcloud schnell genug in die Pötte kommen, dann wäre mir ein Collabora-LibreOffice mit Cloud-Integration lieber: LibreOffice Writer ist bei uns (siehe oben) seit ein paar Jahren über die owncloud Installation auf kvfg.eu für synchrones Arbeiten verfügbar, funktioniert gut und überlebt Update um Update. Es ist demnach stabil. Eine Aussage, die ich weder zu onlyoffice noch zu open365 treffen kann. Dazu kommt: Ohne LDAPs Anbindung des Cloud-Office macht die ganze Geschichte nicht wirklich Sinn. Own-/Nextcloud plus Collabora-LibreOffice hätten das mit dabei.

In allen Fällen: Wir dürfen docker lernen.

Kiste

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Die Kiste mit Süßkram im Lehrerzimmer und deren Füllstand zwischen September 2015 und Juli 2016. Aktuell liegen darin Weihnachtsmänner – wie Blei.

PS: Und so wird aus einem Satz Bilder in zeitlicher Reihenfolge ein contact sheet:

… im Wald

imwald

Dass man mich aus dem Kollegium gelegentlich per Mail anschreibt und dabei mit anderen Dirks verwechselt, weil Horde5 beim Tippen des Vornamens schon im Adressbuch kramt und den ersten Dirk heraussucht, bin ich gewohnt. Dass aber Schüler mich zu Biothemen anschreiben und dann noch in der Anrede ein Weller stehen haben, hab ich noch nicht erlebt. Bis heute.

Ich hab dem Zusendendem dann gleich mit ein paar Tipps zur Formatierung der Tabelle mit Hilfe von Formatvorlagen den Weg zurück in seinen eigenen Wald gewiesen, den er vor lauter Bäumen nicht mehr fand. Überschriften als Textköper? Times New Roman für Tabelleinhalte? Geht gar nicht … 😉

BaWü Stick

Der Bildungsplan 2016 wird für die LuL auch auf USB Stick ausgeliefert. Vermutlich muss man das schon als Fortschritt gegenüber Papier werten, denn zumindest bekommt jeder so einen 8GB Stick frei Haus, obwohl die Pläne auch im Netz verfügbar sind und die Bildungsplan-Site einige Funktionen bietet, die sich nicht in PDFs abbilden lassen, darunter die bald kommende Einblendung von Umsetzungshilfen der Bildungsserver zu den Bildungsplänen. Wirft man alles vom Stick runter, was man selbst nicht unterrichtet, dann bleiben rund 7,6 GB über. Brauchbar.

Viel habe ich bisher über das Produkt noch nicht rausfinden können: Er meldet sich bei mir als 058f:6387 am System und ist FAT32 formatiert. Die VID (Venodor ID) 58f steht für Chips der taiwanischen Firma Alcor Micro Corp. Die PID (Product ID) 6387 und damit wohl vor allem der Steuerchip taucht auf dieser Seite in einem Speedranking mit 22,85 Mb/s für Lesen und 7,9 Mb/s für Schreibvorgänge auf. Die meisten anderen ergooglebaren Infos zum Chip beziehen sich auf Reparaturversuche, was nicht weiter ungewöhnlich ist, oder verweisen auf russische Seiten.

Im Alltag wird es nun dazu kommen, dass Sticks nicht mehr auf Grund ihres Aussehens bestimmten LuL zugeordnet werden können, es sei denn, diese haben ihre Sticks mit Edding bemalt. Platz für Namenskürzel wäre auf den Plastekappen mit aufgedrucktem Landeswappen ja vorhanden.

Specs

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Mit zwei physikalischen Intel Xeon E5502 CPUs, 32 GB DDR3 ECC RAM, einem LSI RAID SAS Controller mit Platz für acht Platten, aktuell bestückt mit fünf 300GB Platten und zusätzlich noch zwei weiteren Platten a 1TB, vier Broadcom BCM5709 GB-NICs (Kupfer) und zwei 10GB Intel 82599ES NICs (Glasfaser) sowie zwei Netzteilen sind die wesentlichen Specs mal grob umrissen.

Ich hab drei der fünf SAS Platten für meine ersten Versuche in einem RAID5 verbunden und die zwei restlichen Platten als Spare eingeplant. Die TB Platten kommen erst dann in die Kiste, wenn ich die Innereien besser verstehe. Vermutlich werden die beiden zu einem RAID1 verbunden.

Jetzt werf ich da einen Ubuntu Server drauf und schau, ob ich einen sinnvollen Einsatzzweck erspielen kann. Die Kiste könnte entweder als neuer ServerG dienen – oder auch der Host für ein online Office werden? Oder Karl zieht um auf echte Hardware? Oder Karlchen? Oder … Jetzt muss ich erst einmal Daniel informieren, dass bei uns wieder Hardware gelandet ist, die uns nichts gekostet hat. Was andere Institutionen als altes Eisen ausmustern, ist für uns Allgemeinbildner mit knappen Etat ein Traum.