Wo bleibt die Kälte?

Seid Ende November warten wir auf winterliche Kälte mit Frostnächten. Nur dann hören die Bienen ganz auf zu Brüten und macht eine Behandlung gegen die Varroa-Milbe mit Oxalsäure Sinn. (Wir verwenden nur biologisch unbedenkliche Säuren und keine pharmazeutischen Produkte, die Rückstände hinterlassen könnten). Nun hatten wir bis Anfang Januar in Dußlingen keinen kräftigen Frost, und die Bienen mussten nun trotzdem behandelt werden. Für ein Volk (Inspector Barnaby) war es bereits zu spät. Das Volk ist tot, die Ursache nicht ganz klar: Genug Futter, keine äußeren Einwirkungen ersichtlich. Die toten Bienen sehen gesund aus, haben aber vereinzelt (etwa 3 Bienen von 20)  Varroa-Milben am Hinterleib, so dass die Vermutung nahe liegt die Milben haben mit zum Zusammenbruch des Volkes beigetragen.

Oxalsäurebehandlung

Tote Biene mit rostroter Milbe am oberen Segment des Hinterleibs

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Bienrätsel und Plätzchen

Heute haben wir Plätzchen gegessen und ein von Felix vorbereitetes Quiz gemacht: Welche Augen haben Bienen? Warum sollte man frisch geernteten Honig nicht draußen stehen lassen? Addiere die Anzahl der Flügel und die Anzahl der Beine einer Biene und teile die Zahl durch 2. … Die Sieger bekamen Christbaumanhänger aus Bienenwachs.

 

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Rähmchen einlöten

Am Mittwoch, den 30.11.2011, haben wir erneut Rähmchen geputzt und Mittelwände eingelötet. Da ein paar Bienen-AGler nicht da waren, durfte jeder einige Rähmchen einlöten.

Bei drei Bienenkisten waren die Außendeckel kaputt und wir haben die Metalldeckel wieder richtig festgeschraubt. Dies war der arbeitliche Abschluss der Bienen-AG des KvFG im Jahr 2011. Anschließend haben wir noch einen Film über Bienen angeschaut, die mit unseren Honigbienen verwandt sind, aber einzeln leben.

Am nächsten Mittwoch machen wir dann mit Plätzchen den endgültigen Abschluss für 2011. Im neuen Jahr fängt dann langsam wieder die Saison an!!


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Mikroskopieren von Bienen

Jetzt, im Herbst und Winter gibt es an den Bienenvölkern nur sehr wenig zu tun. Deshalb wollten wir ein paar tote Bienen mal genauer anschauen mit Lupe und Mikroskop (die Bienen waren natürlich schon tot als wir sie geholt haben, sie wurden nicht extra umgebracht :-) ). Als erstes haben wir versucht, ein paar Fotos mit einem digitalem Auflichtmikroskop zu machen. “Des konnde mir uns aber in die Haare schmiere weil die Qualidäd beschisse war”, um es mal so auszudrücken.
Also haben wir einfach eine ganz normale digitale Fotokamera genommen und über die Stereolupe (Binokular)  geklemmt. Das Ergebnis kann sich eigentlich sehen lassen. Hier ein paar Fotos bei 20-40-facher Vergrößerung:

Befestigung eines Flügelpaares am Rumpf einer Biene

Großer und kleinerer Flügel hinten (Ausschnitt). Im Gegensatz zu den anderen Bildern kommt hier das Licht von unten, man sieht die Flügeladern.

Kopf einer Biene mit Facettenauge und Fühlern

Nochmal ein Bienenkopf. Die “Haare” sind übrigens nicht wirklich Haare sondern Ausstülpungen der Chitinkutikula. Echte Haare haben nur Säugetiere.

Mundwerkzeug einer Biene: Rüssel zum lecken und saugen.

Sammelbein, Hinterleib und Flügel einer Biene

Um die Bienen über den Winter genauer zu beobachten hatte ich die Idee den Temperaturverlauf in einem Bienenvolk zu beobachten. Dafür müsste ein Temperatursensor in dem Bienenvolk angebracht werden und zum Vergleich einer außerhalb. Die Schwierigkeit ist, dass sich die Bienentraube über den Winter zu den Honigvorräten im Stock bewegt. Der Sensor müsste der Bienentraube folgen, damit er möglichst immer in der Mitte ist. Bienen wärmen sich, indem sie die Flugmuskulatur bewegen, ohne die Flügel zu bewegen. Dabei entsteht Wärme.
Wenn das ganze so in die Realität umgesetzt wird, erfahrt ihr es hier im Blog.

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Karl-von-Frisch Tag

Der Karl-von-Frisch Tag ist eine gute Möglichkeit für die Bienen AG die Produkte ihrer Arbeit vorzustellen und anzubieten. So waren wir am Freitag, den 18.11. mit einem Stand vertreten, als Professor Wolfgang Frisch seinen sehr interessanten Vortrag zu Erdbeben und Tsunamis hielt.  Unsere selbst gegossenen Bienenwachskerzen wurden restlos verkauft, ebenso der vorbereitete Honig und auch die Honigbrote fanden guten Zuspruch und bekamen sogar Lob vom Referenten.

Der von Tobias und Laura schön gestaltete Stand.

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Kerzengießen

Tobias beim Kerzengießen

Die Kerzen, die wir das letzte Mal gegossen haben,  werden aus der Form entfernt.

Heute haben wir Kerzen gegossen. Wir werden sie am 17. Karl von Frisch Tag in unserem Stand verkaufen. Dieses Jahr haben wir auch Wachs-Weihnachtsbaumanhänger gegossen.

Herr Wütherich hat die Wachsplatten, die aus dem Wachsschmelzer kamen, mit Karate-Tricks durchgeschlagen , was leider blutig ausging.

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Schönes Flugwetter

Bei schönem Flugwetter traf sich die Bienen-AG im neuen Schuljahr bei den Bienen-Völkern. Es herrschte reger Flugbetrieb mit 52 bis 82 bpm (bees per minute). Wir öffneten die Völker, um zu sehen, ob sie noch Brut haben und weil wir neugierig waren. Wir fanden nur noch in Asterix Brut. In den anderen fanden wir keine Brut. Ich fand die Bienen-AG interessant!

Nils mit seinem Patenvolk

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Die Bienen sind winterfertig

Bei herrlichem Sonnenschein haben wir am 21.9. die Bienen für den Winter fertig gemacht und u.a. die oberen Zargen abgeräumt, in denen zuvor die Eimer mit dem Winterfutter und die Ameisensäure-Tellerverdunster ihren Platz gefunden hatten.

In der Herbstsonne wirft unser Clubhaus lange Schatten

Die Bienen dichten ihre Holzkästen mit Propolis ab.

Die Wabengassen sind voll.

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Honigernte & Schleudern

Am Dienstag, den 19.07.2011, ernteten wir den Sommer-Honig unserer 6 Wirtschaftsvölker (Das 2. Mal dieses Jahr!!), den Ablegern Pfefferminz und Waldmeister ließen wir ihren Vorrat.

Immerhin 3 Kisten (30 Waben) mit mehr oder weniger gefüllten Honigwaben brachten wir zum KvFG, um sie dort am Mittwoch zu schleudern. Es ergab einen randvollen Eimer! Diesen Honig rührten wir nicht wie den Frühjahrshonig, sondern füllten ihn direkt nach dem Schleudern ab.

Julia genießt Duft und Aussehen des frisch geschleuderten Honigs.

Beim Putzen hatten alle Spaß! Die Jungs am meisten! Wir überschwemmten die Schleuder, in die wir eine halbe Flasche Spülmittel reingespritzt hatten!                                                                      Das ist die Skipiste!!

Die Wiese, auf der wir die Schleuder wuschen, glich dannach eine halben Skipiste!!!  Als Abschluss des 2. diesjährigen Schleuderns aßen wir das Eis das Hr. Wütherich für uns gekauft hatte!

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Kaputter Sonnenwachsschmelzer

Als wir nach den Ferien wieder zu unseren Bienen kamen mussten wir feststellen, dass unser hochwertiger Sonnenwachsschmelzer zu Bruch gegangen ist. Wir waren ca. 4 Wochen nicht bei unseren Bienen, hatten aber zum Glück noch alle Völker. Ein Volk hat vermutlich einen Schwarm verloren. Das konnten wir an den offenen Schwarmzellen feststellen. D.h. einen Königin muss geschlüpft sein und ein neues Volk gegründet haben. Jetzt aber nochmal zu dem zerbrochenen Sonnenwachsschmelzer: Er lag ziemlich kaputt auf der Wiese weil vermutlich der Sturm ihn umgestoßen hat. Außerdem war er von Innen komplett verschimmelt und hat gestunken. Also haben wir ihn genommen und erst mal mit viel Wasser ausgespült. Dann haben wir ihn auseinandergebaut und nochmal mit Wasser gespült. Im Winter wollen wir ihn komplett sauber machen, mit einem Brett den Boden verstärken und wieder mit gemäßigten Mengen Acryl verdichten.


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